Mehr als 1700 Mal hat es am Tag der Tempokontrollen im Aalener Präsidiumsbereich geblitzt Foto: Stoppel/Archiv

Beim sogenannten Speedmarathon – dem europaweiten Tempokontrolltag – sind im Bereich des Polizeipräsidiums gut 1700 Autofahrer geblitzt worden – einige müssen um ihren Führerschein bangen.

Tempokontrollen - Bei dem europaweiten „Speedmarathon“ am 3. April ist laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Aalen in den drei Kreisen, für die das Präsidium zuständig ist, bei insgesamt 13 785 Fahrzeugen deren Fahrtempo gemessen worden. Hierbei stellten die Beamten 1728 Geschwindigkeitsverstöße fest. Das heißt: Durchschnittlich waren an den Kontrollpunkten 12,5 Prozent der Fahrer zu schnell unterwegs, also jeder achte. 221 Autofahrer müssen mit Punkten in Flensburg rechnen, 21 rasten sogar derart, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.

Polizei: Kontrollaktionen unentbehrlich

Obwohl sich ein Großteil der Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten gehalten habe, zeige sich, dass entsprechende Kontrollaktionen weiterhin unentbehrlich seien, heißt es in der Mitteilung. „Trotz vorheriger Ankündigung in den Medien waren viele Fahrzeuglenker bedeutend zu schnell unterwegs.“

Hohes Tempo ist oft Unfallursache

Laut Unfallstatistik ereigneten sich im Jahr 2018 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Aalen 25 501 Verkehrsunfälle, bei etwa rund 14 Prozent davon war überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache. Bei den Unfällen mit Verletzten oder gar Getöteten ist der Anteil sogar noch deutlich höher. Hier spielte zu hohes Tempo bei etwa 30 Prozent der Unfälle mit Verletzten und sogar bei rund 65 Prozent aller Unfälle mit einem oder mehreren Toten eine entscheidende Rolle.

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