IBM-Logo am Eingang eines der Highlight Towers in München. Der Konzern will in den kommenden drei Jahren in Deutschland neue Stellen schaffen. Foto: dpa

Jahrelang hat IBM in Deutschland Tausende Stellen eingespart. Jetzt will der Technologiekonzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz offenbar auch in größerem Umfang Stellen aufbauen.

Ehningen - Der Technologiekonzern IBM will in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den kommenden drei ­Jahren bis zu 2200 Jobs schaffen. Das ­kündigte das Unternehmen am ­Dienstagabend an. Stellen sollen vor allem in den zukunftsträchtigen Bereichen künstliche Intelligenz, Datenanalysen und IT-Design besetzt werden. Für diese Bereiche ­werden auch Berater gesucht. „Dabei wird aber keine Region bevorzugt“, sagte ein Sprecher unserer Zeitung. IBM hat ­seine Deutschlandzentrale in ­Ehningen.

Für die Mitarbeiter ist das eine gute Nachricht, denn der einstige IT-Pionier hat seit vielen Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen und in Deutschland in mehreren Sparrunden Tausende Stellen gestrichen und Dienstleistungen ausgelagert. Mittlerweile arbeiten nach Branchenschätzungen noch ungefähr 13 000 Mitarbeiter hierzulande – vor zehn Jahren waren es laut der Gewerkschaft Verdi noch mehr als 20 000 gewesen. IBM selbst nennt keine Zahlen.

Matthias Harmann ist seit Jahresanfang neuer Chef

Zu Beginn dieses Jahres hatte Matthias Hartmann die Verantwortung für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz übernommen. Die bisherige langjährige Chefin Martina Koederitz hatte weltweit die Führungsposition im Bereich Automobil und Industrie­ ­angetreten.

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