Das neue Modell FF91 von Faraday Future überzeugt mit viel PS und hoher Reichweite. Foto: AP

Das amerikanische Startup Faraday Future hat auf der Technik-Messe CES in Las Vegas seinen Prototyp des Elektroautos FF91 vorgestellt. Mit ordentlich viel PS, großer Reichweite und einer kurzen Ladezeit stellt es Konkurrenten Tesla in den Schatten.

Las Vegas - Das Technik-Startup Faraday Future hat auf der Technik-Messe CES in Las Vegas sein erstes Serienmodell enthüllt. Der FF91 SUV protzt mit einem über 1000 PS starken Elektromotor. Er beschleunigt in 2,47 Sekunden auf 100 km/h und ist damit noch schneller, als das Modell X des Konkurrenten Tesla.

Der FF91 ist mit einer 130-kWh-Batterie ausgestatten, wodurch die Reichweite des Elektroautos bei 700 Kilometer liegt. Damit überholt er die bisherigen Tesla-Modelle. Auch die Ladezeit lässt die Konkurrenz erblassen. An einem entsprechenden Schnelladesystem ist der FF91 in einer Stunde vollgetankt, an einer klassischen Haushaltssteckdose werden für die halbe Akkuladung etwa 4,5 Stunden benötigt.

Auf der Messe wurden auch die automatisierten Funktionen der smarten Limousine präsentiert. So ist das E-Auto mit zehn Kameras und 25 Sensoren ausgestattet. Es kann autonom fahren und parkt auf Wunsch komplett selbstständig ein. Internetzugriff an Bord, verdunkelbares Glasdach und Gesichtserkennung beim Aufschließen gehören ebenfalls zum Paket.

Offizielle Preise für das Elektroauto sind noch nicht bekannt. Reservierungen sind ab sofort mit einer Anzahlung von 5000 US-Dollar möglich. Das amerikanische Faraday Future soll allerdings seit einiger Zeit mit Zahlungsschwierigkeiten kämpfen, weshalb sich der Bau der Produktionsstätte verzögert.

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