Bei Virtual Reality-Brillen sind alle Tech-Unternehmen dabei – auch Microsoft mit der Hololens. Foto: AP

Wie werden wir künftig leben? Wie wird sich unser Alltag verändern? Im Frühjahr zeigen Facebook, Microsoft, Google und andere Konzerne aus dem Silicon Valley ihre Visionen und neue Produkte.

Stuttgart - Dass Mensch und Maschine eines Tages miteinander verschmelzen könnten, ist ein Menschheits(alb-)traum. Facebook arbeitet daran. Regina Duncan, die Chefin der Forschungsabteilung, stellte konkrete Pläne des Unternehmens vor: Ziel sei es, dass Gedanken direkt zu Wörtern im Computer oder im Smartphone werden. Gelingen soll das mit Hilfe von Elektroden auf dem Kopf – Facebook strebt an, dass Benutzer einer solchen Technik mit einer Geschwindigkeit von 100 Wörtern pro Minute Gedanken in Text verwandeln können. Die Mensch-Maschine-Schnittstelle ist keine Spinnerei, sie in der Forschung längst geglückt: In Tübingen sind Wissenschaftler dazu in der Lage, die Gehirnaktivität eines Menschen mit Hilfe von EEG-Signalen auszulesen. An der US-Universität Stanford konnte eine gelähmte Frau dank Elektroden im Gehirn acht Worte pro Minute schreiben.

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