Überzeugender Saisonstart: Daniel Theis bringt als Einwechselspieler viel Energie aufs Feld. Foto: Getty

Die Boston Celtics haben zuletzt zehnmal nacheinander gewonnen und führen die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA mit einer Bilanz von zehn Siegen und zwei Niederlagen an. Anteil an dem starken Saisonstart hat auch der deutsche Neuzugang Daniel Theis.

Stuttgart - Die Boston Celtics sind etwas überraschend die Mannschaft mit dem besten Saisonstart in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Zwölf Spiele, zehn Siege lautet ihre Bilanz. Unerwartet kommt das deshalb, weil das Team gleich im Auftaktspiel beim Vizemeister Cleveland Cavaliers (99:102) den starken Neuzugang Gordon Hayward verloren hat – er fällt mit einem Schienbeinbruch für den Rest der Runde aus.

Doch nach einer weiteren Niederlage zu Beginn haben die Celtics den Verletzungsschock aus den Gliedern geschüttelt und vor den Auftritten an diesem Wochenende gegen die Charlotte Hornets (in der Nacht von Freitag auf Samstag um 1.30 Uhr deutscher Zeit) und gegen die Toronto Raptors (am Sonntag um 21.30 Uhr im kostenlosen Livestream auf spox.com zu sehen) zehn Partien nacheinander gewonnen. Seinen Anteil an der Siegesserie hat auch Daniel Theis. Der 25-jährige Deutsche, der im Sommer von den Brose Baskets Bamberg nach Boston gewechselt war, hat sich schnell in der stärksten Liga der Welt eingefunden. „Ich denke, ich bin ziemlich gut in das System hineingewachsen“, sagt er über seine gelungene Integration ins Team. Er fühlt sich in Boston schon ziemlich heimisch: „Es ist erstaunlich, wie sehr die Stadt ihren Sport liebt. Sie ist wirklich europäisch und die Fans hier sind faszinierend. Nicht nur Basketball, sondern auch Baseball, Fußball – die Arenen sind ausverkauft. Das ist beeindruckend.“

Daniel Theis tut bei den Celtics weiterhin das, was er schon immer getan hat: Der aus Salzgitter stammende 2,06-Meter-Mann kommt von der Ersatzbank ins Spiel und bringt viel Energie sowie seine Abwehrstärke ein. 13,5 Minuten durfte er bisher im Durchschnitt pro Begegnung mitmischen, dabei verbuchte er durchschnittlich 4,9 Punkte und 4,0 Rebounds. Er ist ein unverzichtbares Rädchen in einer Maschinerie, die zurzeit wie geschmiert funktioniert. Trotz des Ausfalls von Gordon Hayward sind die von dem ebenfalls neu eingekauften Star Kyrie Irving angeführten Celtics ein Spitzenteam und können es weit bringen – bis zur Meisterschaft vielleicht sogar? „Ich denke schon, ja“, sagt Daniel Theis.

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