Die Angehörigen der Unglücksopfer in Le Vernet nahe der Unglücksstelle. Foto: dpa

Auch Helfer aus Baden-Württemberg haben in Südfrankreich die Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes betreut. Nun sind sie zurück - mit ergreifenden und traurigen Erfahrungen.

Stuttgart - Das Kriseninterventionsteam aus Baden-Württemberg, das in Frankreich die Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes betreut hat, ist wieder in Deutschland. „Die meisten Angehörigen sind schon wieder nach Hause geflogen“, sagt eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes, die den Einsatz vor Ort koordiniert hat. Zunächst einmal sei nicht vorgesehen, ein weiteres Team nach Frankreich zu schicken.

Vor Ort hätten die Helfer meist zugehört. „Selbstverständlich geht’s vor allen Dingen darum gesprächsbereit zu sein, auch Stille auszuhalten, zu schweigen“, sagte DRK-Notfallnachsorgerin aus Baden-Württemberg, Gudrun Augenstein, dem Sender RTL. Das Französische Rote Kreuz hatte den Angaben zufolge um Hilfe gebeten, um rund 800 Angehörige zu betreuen. Das Team aus Pforzheim und Ludwigsburg war in der Nacht zum Mittwoch nach Südfrankreich aufgebrochen.

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