400 Taxifahrer haben am Mittwoch einen Protestzug durch Stuttgart gebildet. Der Corso war Teil eines bundesweiten Aktionstages – denn die Branche fürchtet um ihre Zukunft.

Stuttgart - Viele Autofahrer und Busfahrgäste haben am Mittwochmorgen in Stuttgart viel Geduld gebraucht. Die Taxibranche hat gegen Pläne des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU) mobil gemacht – und ist mit 400 Fahrzeugen vom Cannstatter Wasen zum Schlossplatz gezogen. Scheuer plant, das Personenbeförderungsgesetz zu öffnen. Die Taxifahrer fürchten, dabei ins Hintertreffen gegen vermeintlich übermächtige Großkonzerne zu geraten. Sie kämpfen deshalb bundesweit um ihre Zukunft. Am Mittwoch sind sie in zahlreichen Städten auf die Straße gegangen.

Es gehe nicht nur für die Branche, sondern auch für die Kunden um viel, sagt Alexander Bierig von der Stuttgarter Taxi-Auto-Zentrale. Die hat den Protest gemeinsam mit dem Stuttgarter Taxiverband organisiert – und will, falls nötig, weitere Aktionen folgen lassen.

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