Die Besucher strömen zum Wasen – die Taxis nicht Foto: Max Kovalenko

Das Volksfest wird immer beliebter, die Besucher strömen auch aus dem Ausland. Doch der Mangel an Taxis blamiert Stadt und Veranstalter bis auf die Knochen, kommentiert Jürgen Bock.

Stuttgart - Der Ruf des Cannstatter Volksfests hat sich in den vergangenen Jahren sehr verbessert. Die Hotels der Stadt sind voller Touristen aus Italien oder der Schweiz. Sie alle müssen genauso wie die Gäste aus der Stadt und der Region nach einem feucht-fröhlichen Abend auf dem Wasen nach Hause kommen. Vernünftig, dafür nicht das eigene Auto zu nutzen, sondern ein Taxi. Vorausgesetzt, es ist auch eines da. Doch das ist spätabends oft nicht der Fall.

Schon vor dem Fest haben die gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Veranstalter, Stadt und Taxi-Branche begonnen. Alle haben befürchtet, es könnte schiefgehen, wenngleich aus unterschiedlichen Gründen. Jetzt ist es tatsächlich so gekommen, und alle zeigen mit dem Finger auf den anderen.

Ob es dabei nur einen oder mehrere Schuldige gibt, ist schwer zu sagen. Fest steht nur: Dem Gast ist es egal, aus welchem Grund er am Straßenrand steht. Eine Blamage für die Stadt und das zweitgrößte Volksfest der Welt. Die Beteiligten müssen schleunigst Lösungen finden. Das Problem war lang genug bekannt.

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