In Murrhardt sind mehrere Tauben gestorben, die alle die gleichen Vergiftungssymptome aufwiesen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Die Tierrechtsorganisation Peta verspricht tausend Euro Belohnung für Hinweise auf einen mutmaßlichen Giftausleger in Murrhardt. Grund für die Belohnung sind zehn Tauben, die auf mysteriöse Weise ums Leben kamen.

Murrhardt/Stuttgart - Das rätselhafte Taubensterben in Murrhardt (Rems-Murr-Kreis) beschäftigt nun auch die Tierrechtsorganisation Peta. Nachdem zehn Vögel in der Murrhardter Innenstadt verstorben sind, die allesamt die selben Vergiftungssymptome aufwiesen, sollen nun Hinweise aus der Bevölkerung aufdecken, wer die Tiere getötet hat.

Da die Polizei nicht ausschließt, dass ein unbekannter Täter Giftköder in der Kernstadt ausgelegt hat, will Peta Hinweisgebern nun 1000 Euro Belohnung zahlen, wenn ihre Beobachtungen den mutmaßlichen Täter überführen.

Vor weiteren Taten abschrecken

Peta wolle mit der Aktion die Suche nach dem mutmaßlichen Täter unterstützen und auch „Druck auf den mutmaßlichen Täter ausüben und vor weiteren Taten abschrecken“, sagt die Peta-Sprecherin Judith Pein. „Wenn bei solch einem Vorfall Tiere sterben, bieten wir eine Belohnung von 1000 Euro, wenn zum Beispiel Giftköder ausgelegt werden und kein Tier zu Schaden gekommen ist, gibt es für Hinweise eine Belohnung von 500 Euro“, erklärt Pein. In manchen Fällen haben laut Peta auch schon Bürger den Betrag aus eigener Tasche erhöht. Bisher wisse die Polizei laut Peta nichts von der Belohnung – in manchen Fällen habe die Unterstützung durch die Tierrechtsorganisation schon zu Erfolgen geführt.

Wer sich mit Hinweisen zu auffälligen Substanzen an die Behörden wenden will, kann dies bei der Polizei in Murrhardt oder beim Fachdienst Gewerbe und Umwelt der Polizei unter der Telefonnummer 0 71 92/53 13 oder 0 71 81/20 40.

Peta nimmt unter der Telefonnummer 0 15 20/7 37 33 41 oder per E-Mail auch anonyme Hinweise entgegen.

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