Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau) ermitteln am Tatort in einer Diskothek. Foto: SWR//Benoît Linder

Der neue „Tatort“ aus dem Schwarzwald konzentriert sich auf eine einzige Nacht. Wie haben sich Tobler und Berg bei den Ermittlungen geschlagen?

Was taugt „Innere Angelegenheiten“? Der neue „Tatort“ aus dem Schwarzwald mit den Ermittelnden Franziska Tobler und Friedemann Berg im Schnellcheck.

 

Die Handlung in zwei Sätzen:

In einer Freiburger Diskothek wird das Mitglied einer Rockergruppe tot aufgefunden und der Intensivtäter Ramin Taremi (Omid Memar) verhaftet. Doch es stellt sich heraus, dass nicht er, sondern eine Bereitschaftspolizistin den Mann erschlug und ihre Kollegin und Kollegen die Tat vertuschen wollten.

Zahl der Leichen:

1

In eigenen Reihen

Man sollte wohl lieber nicht hinterfragen, welchen Seilschaften es Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) zu verdanken hat, dass er nach seiner Suspendierung wieder im Dienst ist. Doch als es darum geht, in den eigenen Reihen zu ermitteln, setzt er, wie seine Kollegin Tobler (Eva Löbau), auf Gerechtigkeit: „Wir graben den Acker um!“

Gruppendynamik bei den Bereitschaftspolizisten

Fragen von Verantwortung, Moral und Gerechtigkeit werden zwischen den Bereitschaftspolizisten aufgeworfen und diskutiert. Schade nur, dass vor allem Einsatzleiter Wolle (Andreas Anke) so klischeehaft auftritt. Rätselhaft bleibt, warum gerade diejenigen in der Gruppe, die sich nichts zuschulden kommen ließen, auf der Vertuschung bestehen.

Einigkeit im Team

Es sieht danach aus, als könnten Berg und Tobler die Turbulenzen der vergangenen Episoden hinter sich lassen und wieder ein gutes Team werden.

Unser Fazit

Die kammerspielartigen Szenen an drei verschiedenen Schauplätzen üben anfangs einen Reiz aus. Dieser geht jedoch verloren, weil die Handlung nur noch sehr zäh vorwärts geht.

Spannung

4

Anspruch

3