„Sashimi Spezial“ mit dem Team Lena Odenthal aus Ludwigshafen hat in die knallharte Welt der Fahrradkuriere geführt. Aber war’s auch spannend?
Was taugt „Sashimi Spezial“? Der neue „Tatort“ aus Ludwigshafen im Schnellcheck.
Die Handlung in zwei Sätzen
Ein Fahrradkurier wird direkt vor dem Polizeirevier totgefahren. Er wollte auffliegen lassen, dass er und seine Kollegen aus dem Kollektiv „Velopunk“ auch Drogen liefern.
Zahl der Leichen
2
Sportlich
Die Kommissarin Johanna Stern (Lisa Bitter) zeigt ganz neue Qualitäten. „Die Probezeit schaffen nur die wenigsten“ bei „Velopunk“, sie heuert trotzdem als verdeckte Vermittlerin an und radelt lässig durch die Stadt, selbst schwer beladen. Das macht Eindruck bei den Kollegen, die Fentanylpflaster brauchen, um die Schmerzen des harten Jobs in Schach zu halten.
Protest
Das Radeln ist für die Kuriere auch ein Widerstand gegen Autos. „Wir sind viele und werden immer mehr“, lautet das Credo. Doch auch in der „großen Familie“ ist der Job gnadenlos.
Überwachung
Sogar Polizeikontrollen verrät die App, die das Kurierunternehmen nutzt. „Die App weiß alles“, erfährt Stern als verdeckte Ermittlerin. In Wahrheit dient sie vor allem der Überwachung der Kurierfahrer.
Fast Food
Der Polizeiassistent Nico (Johannes Scheidweiler) bestellt sich ein Mittagessen bei dem Lieferdienst. So lustig es ist, überzeugt es nicht, dass er Verdacht schöpft, weil das Sushi so miserabel schmeckt. Danach müssten viele Essenslieferanten heimliche Drogenkuriere sein.
Unser Fazit
Das Thema war originell und bot genug Anknüpfungspunkte für einen überzeugenden Krimi, der nicht auf laute Action setzte, sondern die Fährten interessant verquickte.
Spannung
Note 2
Logik
Note 2