Die Mutter (Kim Riedle, re.) der Verschwundenen gerät mit Berg (Hans-Jochen Wagner) und Tobler (Eva Löbau) aneinander. Foto: SWR/Benoit Linder

Der „Tatort“ aus dem Schwarzwald mit Tobler und Berg im Schnellcheck: Die Ermittler bekommen es mit einem schwierigen Paar zu tun: Erwachsener Mann und junge Ausreißerin. War das Anschauen einen Sonntagabend wert?

Stuttgart - Was taugt „Für immer und dich“? Der neue „Tatort“ aus dem Schwarzwald im Schnellcheck.

Die Handlung in zwei Sätzen : Ist die seit langem vermisste Emily (Meira Durand) tatsächlich in ihrer Heimatstadt Freiburg von ihrer Mutter gesehen worden? Und was hat das mit diesem Angst einflößenden Martin (Andreas Lust), einem toten Rollerfahrer und einer Hundeleiche zu tun?

Zahl der Leichen Ein Rollerfahrer, der vielleicht noch hätte gerettet werden können, wenn Martin nach dem Unfall nicht Fahrerflucht begangen hätte. Und ein vorsätzlich getöteter Hund.

Verräterisch Wenn ein Fall nach einem verzweifelten Liebeslied von Rio Reiser benannt ist und aus dem Schwarzwald kommt, wird es nicht einfach.

Ohne Worte Der Rüde Luno war Emilys bester Freund. Er hat sie bis aufs Blut verteidigt. Martin schnappt sich Luno daraufhin mit seiner frisch verbundenen Hand und erschlägt ihn brutal hinter einer Hütte.

Jämmerlich Martin, der nicht mehr Herr seines Berufs, seiner Liebe, seiner Finanzen, seiner Sinne, seines Lebens ist, hört im Radio „König von Deutschland“ von Rio Reiser und singt mit. Gäbe es das Gegenteil von König – Martin wäre es.

Lichtblick Wie Emily an der Tankstelle Leben tankt, ist nicht plump, sondern der einzig angenehme helle Punkt.

Als ob nicht alles schon schlimm genug wäre Am Ende kann die Mutter Emily wieder in die Arme schließen. Sie hat ihr Kind zurück. Die schwangere Ermittlerin Franziska Tobler (Eva Löbau) umkrallt blutiges Toilettenpapier.

Unser Fazit Schwarzwald halt.

Spannung Note 1; Logik Note 1

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