Am Montagabend war ein Tanklastzug auf der A6 bei Schwäbisch Hall umgekippt. (Symbolbild) Foto: dpa

Nachdem ein Tanklastzug am Montagabend auf der A6 bei Schwäbisch Hall umgekippt war, ist die Strecke mittlerweile wieder freigegeben.

Schwäbisch Hall - Nachdem am Montagabend ein Tanklastzug, der mit einem leicht entflammbaren und ätzenden Stoff beladen war, auf der A6 bei Schwäbisch Hall umgekippt war, haben die Einsatzkräfte die Unfallstelle mittlerweile komplett geäumt.

Wie die Polizei meldet, pumpte die Werksfeuerwehr der BASF ab etwa 0.30 Uhr das Transportgut aus dem havarierten Tankzug in drei eigens vor Ort gebrachte spezielle Tankfahrzeuge um. Ein vorsorglich von der Feuerwehr Heilbronn an den Einsatzort gebrachtes Tankfahrzeug wurde nicht mehr eingesetzt.

Der Tankauflieger war mit rund 20 Tonnen flüssigem Isobutylmethacrylat, einem Rohstoff zur Kleberherstellung, beladen. Wie die Untersuchungen ergaben, waren lediglich etwa zehn Liter der Flüssigkeit ausgelaufen, bevor die Feuerwehr das Leck abdichtete. Durch den Unfall soll es zu keinen Umweltschäden gekommen sein.

Während des Umpumpens war keine Vollsperrung der Autobahn notwendig, sodass sich kaum Staus bildeten. Gegen sieben Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

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