Tanja Bülter hat die kräftezehrende Chemotherapie hinter sich gebracht. Foto: imago images/Future Image

RTL-Moderatorin Tanja Bülter ist nach ihrer Krebsdiagnose wieder öffentlich aufgetreten. "Ich habe mir von Anfang an immer gesagt: 'Sterben kommt für mich nicht in Frage!'", erklärt sie nur wenige Wochen nach ihrer letzten Chemotherapie.

RTL-Moderatorin Tanja Bülter (49) hat am Wochenende und damit nur wenige Wochen nach dem Ende ihrer Chemotherapie, ihren ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Krebsdiagnose im vergangenen Jahr absolviert. Sie hat bei der "YES!Con 2021" (18. und 19. September) moderiert, die größte Krebs-Convention für Betroffene und Experten. Im Interview mit RTL hat sie auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und erklärt, wie sie die schwere Zeit seit der Diagnose im Oktober 2020 überstanden hat.

"Das war das schlimmste Jahr, das ich je hatte", gibt die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern zu verstehen. "Krebs wird immer gleichgesetzt mit: Man stirbt sofort. Aber die Medizin und Wissenschaft haben so große Sprünge gemacht in den letzten Jahren und da habe ich auch davon profitiert", sagt Bülter weiter. Deshalb habe sie sich von Anfang an gesagt: "Sterben kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Das geht auch gar nicht, weil ich habe zwei Kinder und die warten zu Hause auf mich, deswegen muss ich verdammt nochmal für die da sein." Ihre Kinder hätten ihr auch am allermeisten durch die dunklen Zeiten geholfen - "sie waren mein Motor". Bülters Behandlungen sind laut RTL abgeschlossen, die Moderatorin muss nun alle drei Monate zur Nachuntersuchung.

Jetzt will die Moderatorin, die während der Behandlung ihren RTL-Promi-Talk "Vipstagram" weiter moderierte, besser auf sich achten. Vorgenommen habe sie sich, dass sie sich ab jetzt mit Bedacht ins Leben stürze. Sie habe gelernt, auch mal Nein zu sagen und hat Menschen aus ihrem Freundeskreis, die ihr Kraft rauben, aus ihrem Leben verbannt.