Besucher schauten sich am Tag des offenen Denkmals das ehemalige Kriegsministerium an. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Am Tag des offenen Denkmals gab es für die Besucher einiges zu erkunden. 900 Veranstaltungen waren es an diesem Wochenende allein im Südwesten.

Stuttgart - Ein Wochenende mit vielen Blicken hinter verschlossene Türen: Beim Tag des offenen Denkmals wurden am Sonntag im Südwesten etwa 900 Veranstaltungen geboten. Besichtigt werden konnten zum Beispiel Kirchen, Schlösser oder Ausgrabungsstellen. Viele der Denkmale sind für Besucher normalerweise komplett oder in Teilen geschlossen. Das Motto dieses Jahres lautete „Macht und Pracht“.

Nach Angaben der Landesdenkmalpflege spielte diesmal das 500. Reformationsjubiläum eine besondere Rolle. Offiziell eröffnet wurde der Tag des offenen Denkmals bereits am Samstag in Schwäbisch-Hall, dem Wirkungsort des Reformators Johannes Brenz. Zu diesem Anlass wurde die historische Altstadt bunt beleuchtet. Die Besucher konnten viele der Kirchen, Gasthäuser und Bürgerhäuser besichtigen.

Königliches Kriegsministerium in Stuttgart war geöffnet

Am Sonntag öffneten dann in ganz Baden-Württemberg viele Denkmäler ihre Pforten. So konnte in Stuttgart das ehemalige Königliche Kriegsministerium besichtigt werden. Nach Angaben der Denkmalschutzbehörde ist der Bau das letzte württembergische Ministerialgebäude aus der Zeit des Kaiserreichs.

Bundesweit öffneten mehr als 7500 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans. Insgesamt rund 3,5 Millionen Besucher zählten die Veranstalter bei den Denkmalen und Themenführungen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

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