Der Tag des offenen Denkmals bietet an diesem Sonntag auch in der Region Stuttgart Entdeckungen. Welches sind die sonst für die Öffentlichkeit unzugänglichen Orte? Unsere Bildergalerie gibt Tipps.
Es gibt viele Ecken in der Stadt, die zum Träumen einladen. Die Aussicht vom Kriegsbergturm müsste doch grandios sein? Und wie lebt es sich eigentlich in den Häusern, die sich ein chinesischer Architekt vor einem halben Jahrhundert für die Mitarbeiter einer Gärtnerei ausgedacht hat? Betreibt die Burschenschaft in ihrer von Türmchen bekrönten Villa noch einen Fechtsaal? Welches Geheimnis birgt die goldene Tür der Liederhalle?
Eigentlich sind diese Orte für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur einmal im Jahr ändert sich das: Am Tag des offenen Denkmals öffnen sich auch die geheimen Türchen und Türen und geben manches Geheimnis preis.
So auch am kommenden Sonntag, 10. September: Dann warten bundesweit mehr als 5500 Monumente auf ihre Erkundung, allein in Stuttgart stehen Neugierigen insgesamt 32 Türen offen. In Baden-Württemberg sind es 678.
Die versteckten Talente von Monumenten
Der Tag des offenen Denkmals ist übrigens die größte Kulturveranstaltung Deutschlands und wurde 1993 von der Stiftung Denkmalschutz erstmals veranstaltet. Zum 30-Jahr-Jubiläum trägt die deutsche Denkmal-Schau das Motto „Talent Monument“ und fragt danach, was Denkmale alles können.
Viele sehen gut aus, andere haben dafür unsichtbare Eigenschaften. Sie sind weniger Blickfang, halten aber vielleicht ein ganzes Dorf zusammen. In unserer Bildergalerie stellen wir einige der Attraktionen vom Sonntag vor.
Info
Termin
Der Tag des offenen Denkmals findet am 10. September statt. Alle beteiligten Monumente und Infos zu Führungen finden sich online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de