Wer Apps nutzt, die die Sicherheit im Verkehr steigern, sollte das nicht während der Fahrt machen. Foto: l i g h t p o e t/Shutterstock.com

Anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit stehen drei Apps im Fokus, die dabei helfen, sicherer unterwegs zu sein.

Seit 2005 findet der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ins Leben gerufene Tag der Verkehrssicherheit statt, jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2021 steht das Thema Landstraße im Mittelpunkt, denn auf ihnen verunglücken jährlich die meisten Menschen tödlich. Mit diesen drei Apps kommen nicht nur Autofahrer sicherer durch den Verkehr. Während der Fahrt gilt allerdings: Finger weg vom Telefon!

„ADAC Läuft's?!“

Nicht nur an Autofahrer, sondern an alle Verkehrsteilnehmer richtet sich die in diesem Jahr gestartete App „Läuft's?!“, die der ADAC bereitstellt. Derzeit ist der Dienst in fünf Bundesländern und zwei Stadtstaaten verfügbar, nämlich in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt sowie Bremen und Hamburg. Bei der App handelt es sich um einen Mängelmelder, Nutzer können mit ihr anonym Mängel im Straßenverkehr melden. ADAC-Mitarbeiter bearbeiten die Meldungen und leiten sie an die zuständigen Behörden weiter. Nach und nach könnten dadurch Mängel wie Schlaglöcher, unleserliche oder irreführende Beschilderung, mangelhafte Barrierefreiheit oder Beleuchtung bald der Vergangenheit angehören. „Läuft's“ ist kostenlos für Android und iOS verfügbar.

„German Road Safety“

Der DVR selbst stellt gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die App „German Road Safety“ bereit. Als Ziel der Anwendung geben die Entwickler auf ihrer Webseite an, „dass auch Geflüchtete die wichtigsten Verkehrszeichen kennen, elementare Verkehrsregeln anwenden und sich somit sicherer auf Straßen, Rad- oder Fußwegen bewegen können.” Aber auch Einheimische wollen die Macher der App explizit erreichen: „Letztlich werden mit diesem Projekt alle Menschen angesprochen, die im deutschen Straßenverkehr mobil sein wollen – Einheimische wie Zugewanderte.“ Die App steht in 13 verschiedenen Sprachen zum kostenlosen Download für Android oder iOS zur Verfügung.

„Notfall-Hilfe“

In der Anwendung „Notfall-Hilfe“ können User ihre Notfall-Daten wie Blutgruppe, Notfall-Kontakte, Allergien oder Medikamente hinterlegen. Im Ernstfall kontaktiert die App Apotheken, Ärzte und Krankenhäuser und übermittelt ihnen den Standort des Unfalls. „Notfall-Hilfe“ ist zwar als kostenloser Download erhältlich, doch um ihren vollständigen Funktionsumfang nutzen zu können, müssen User die Premium-Variante für 3,99 Euro freischalten. Dann lassen sich die hinterlegten Daten trotz gesperrten Bildschirms abrufen und der Zugang zu Medikamenterinnerung, Hausapotheke, Impfungen, Allergien, Schnellzugriff-Widget und Reisefunktion mit Sprachübersetzer freischalten. „Notfall-Hilfe“ ist für Android und iOS verfügbar.