Trotz Umfragewerten um die 10 Prozent in Baden-Württemberg: Die Alternative für Deutschland darf keinen Vertreter beim SWR neben den anderen Landtagskandidaten ins Rennen schicken. Die Reaktionen im Netz gehen in eine eindeutige Richtung.

Stuttgart - Der SWR hat die AfD zu den sogenannten Elefantenrunden vor der Landtagswahl 2016 nicht eingeladen - trotz Umfragewerten im Land von um die zehn Prozent. Grüne und SPD hatten sich zuvor geweigert, mit der AfD an den Diskussionsrunden teilzunehmen.

Viele, die keineswegs mit der Alternative für Deutschland sympathisieren, finden dieses Vorgehen undemokratisch.

Mo Fell schreibt auf Facebook: "Lieber #SWR: Eine komplette Absage halte ich persönlich für das einzig richtige. Wir haben hier in Deutschland eine Demokratie. Also darf auch jede Partei daran teilnehmen. Wenn ihr eine Partei rauswerft, darf der ganze Zirkus nicht aufgeführt werden."

Auf der Twitter gibt es auch den ein oder anderen süffisanten Beitrag:

Dass die Anhänger der AfD verschnupft reagieren, ist dabei kaum verwunderlich. Teils nehmen schießen die Tweets aber auch über das Ziel hinaus.

Im Großen und Ganzen geht die Kritik in Richtung SWR, der nach Weigerung der Grünen und der SPD, mit einem Vetreter der AfD zu diskutieren, klein beigab und die AfD auslud:

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