Oberligist SV Leonberg/Eltingen hat in dem 59-Jährigen einen Coach bis zum Saisonende verpflichtet – er sicht bereits beim Auswärtsspiel am Sonntag auf der Bank.
Es ist vollbracht: Der SV Leonberg/Eltingen hat nun auch die letzte Frage in der Causa Trainer geklärt. Markus Stotz übernimmt den Club als Coach und sitzt beim Handball-Oberligisten beim Auswärtsspiel an diesem Sonntag (17.30 Uhr) bei der SG Heidelsheim/Helmsheim auf der Bank. In dieser Woche hat er bereits die Trainingseinheiten der Handballer geleitet.
Nach der Saison wird der 59-Jährige den Posten den Cheftrainers wieder räumen, der SV hat schon vor Wochen Ladislav Goga als Coach für die neue Saison verpflichtet. Der bisherige Interimstrainer Rafet Oral kann sich wieder ganz den Aufgaben als Trainer der A-Juniorinnen des SV Kornwestheim widmen.
Schnelle Einigung zwischen Stotz und dem Club
„Wir sind froh, dass wir diese Personalie noch vor Weihnachten klären konnten“, sagt Stefan Schuster, der stellvertretende Abteilungsleiter. Offenbar hatte Schuster erstklassige Argumente mitgebracht, als er sich in Reutlingen mit Markus Stotz getroffen hatte. Der Kontakt war über Bekannte von Schuster hergestellt worden, beide Männer kannten sich zuvor nicht. Und Stotz hatte auch zuvor nie etwas mit dem SV Leonberg/Eltingen zu tun gehabt. „Wir hatten eine halbe Stunde zum Kennenlernen eingeplant“, erzählt Schuster, „daraus sind dann zwei Stunden geworden und wir waren uns am Ende schon weitgehend einig.“
Markus Stotz war bis Oktober 2024 Trainer der TG Schömberg (aktuell in der Verbandsliga), in seiner langjährigen Vita als Coach stehen etwa die HSG Albstadt, der TSV Wolfschlugen oder auch die Frauen der TG Nürtingen. In dieser Saison hatte der Beamte, der in Lichtenstein-Unterhausen wohnt, kein Engagement, weshalb er für die Leonberger verfügbar war. „Wir haben in ihm einen engagierten Handball-Fachmann gefunden“, betont Stefan Schuster, „unser Dank gilt Rafet Oral, der das Team in einer schwierigen Phase mit beeindruckendem Einsatz übernommen hat.“