Susanne Eisenmann sieht sich nun einer neuen Situation gegenüber. Foto: imago images/Eibner/Eibner-Pressefoto

Am Mittwoch ging es in Sachen Kita-Öffnungen in Baden-Württemberg drunter und drüber. Eine Pressekonferenz mit Winfried Kretschmann und Susanne Eisenmann wurde kurzfristig abgesagt. Das hatte einen guten Grund.

Stuttgart - Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat sich von den Fällen einer neuen Virusmutation in einer Freiburger Kita „völlig überrascht“ gezeigt. Der Fall „hat uns vor eine völlig neue Situation gestellt“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwochabend in Stuttgart bei einer Online-Veranstaltung der Landes-CDU mit dem Titel „Eisenmann will’s wissen“.

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Auf die Bitte einer Zuschauerin nach mehr Planbarkeit und Vorlauf für Schulöffnungen sagte Eisenmann, die Pandemie lasse wenig Spielraum für Vorausplanungen. Sie könne nicht sagen, was ab Montag passiere. Man sehe immer nur im Wochen- oder Zehn-Tage-Rhythmus, ob es Erfolg habe, sagte die Ministerin mit Blick auf die derzeitigen Lockdown-Maßnahmen.

Neue Herausforderung

Wenn es Öffnungen bei den Schulen oder Kitas geben sollte, wäre die Grundlage dafür das Vorgehen der Öffnungen nach Pfingsten im vergangenen Jahr, sagte Eisenmann. Das bedeute etwa für die Kitas nur feste Gruppen.

Mit Blick auf die Fälle von Corona-Mutationen im Land betonte die Ministerin, Baden-Württemberg stehe nun vor einer neuen Herausforderung.

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