In Stuttgart können Surfbegeisterte bald diese künstliche Welle reiten. Foto: Brand Guides Markenberatung

Keine drei Wochen mehr und das Stadtpalais verwandelt sich mit dem Sommerfestival „Stuttgart am Meer“ in eine große Erlebnislandschaft. Eine Besonderheit ist dabei eine künstliche Welle, welche acht Tage lang gesurft werden kann.

Stuttgart - In wenigen Wochen ist es soweit und das Stadtpalais verwandelt sich für sechs Wochen in das Sommerfestival „Stuttgart am Meer“. Das Programm der vom Stadtmuseum organisierten Veranstaltung richtet sich auch an die Brettsport-Fans im Kessel. Vom 27. Juli bis zum neunten September steht jeweils eine der Sportarten Skaten, Radfahren, Basketball sowie Surfen im Mittelpunkt und füllt die Flächen vor dem historischen Gebäude mit Leben.

Für eine Besonderheit der urbanen Oase holen die Organisatoren vom Stadtmuseum die künstliche Welle der Veranstaltungsserie Surf-Days in die Landeshauptstadt. Vom 27. Juli bis zum 5. August können Surfbegeisterte hier täglich auf das Brett steigen. „Das Angebot richtet sich vor allem an Einsteiger, die ein erstes Gleitgefühl bekommen sollen“, sagt Thilo Trefz von Surf-Days. Auch die Initiatoren des Projekts Neckarwelle, das sich für eine künstliche Welle auf dem Neckar einsetzt, wirken an der Themenwoche Surfen mit.

Eine Art Hüpfburg mit hochlaufender Welle

Optisch erinnert die Anlage an eine Hüpfburg mit hochlaufender Welle – eine weiche Landung ist garantiert. Surfen kann allerdings immer nur eine Person. 15 Euro kostet die Anmeldung für einen halbstündigen Kurs zwischen 11 und 21 Uhr. Noch sind alle Zeitfenster verfügbar, aber von Veranstalterseite heißt es erfahrungsgemäß: „Schnell sein bei der Anmeldung lohnt sich.“

Teilnehmer werden bei Bedarf von einem Surflehrer unterstützt oder können direkt auf eigene Faust surfen. Im Preis enthalten sind der Verleih von Brett und Neoprenanzug. Bei den Brettern handelt es sich um handelsübliche Surfboards, die eher kurz und wendig gehalten sind. Das Material kann auch selbst mitgebracht werden – nur sollte das Brett keine Finnen haben.

Das Wellenreiten an ungewöhnliche Orte bringen

Die Idee der Veranstalter: Unabhängig vom Alter oder der Größe sollen Menschen mit dem Wellenreiten in Kontakt kommen. „Wir wollen den Sport an ungewöhnliche Orte bringen, an denen es sonst keine Möglichkeit zum Surfen gibt“, beschreibt Trefz weiter. So war die mobile Welle bereits auf dem Dach eines Einkaufszentrums in Frankfurt (Main) oder der Reeperbahn in Hamburg im Einsatz.

Für noch mehr Urlaubsstimmung sorgt eine temporäre Installation des Stuttgarter Architekturbüros Umschichten, das ein knöchel- bis knietiefes Becken beinhaltet. Außerdem wird auch die Treppe des Palais in eine Art Stranddüne umgewandelt, die bis in die Nacht zugänglich gemacht werden soll.

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