Immerhin: Der ein oder andere versucht sich auf der Surfwelle. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Ein Meer in Miniaturform – damit lockt das Stadtpalais in Stuttgart all diejenigen, die die großen Ferien nicht im Urlaub, sondern daheim verbringen. Die Idee dahinter ist weitaus größer.

Stuttgart - Das Stadtpalais bringt den Urlaub vor die eigene Haustür. Pünktlich zum Start der großen Ferien ist in Stuttgart das Sommerfestival „Stuttgart am Meer“ eröffnet worden. Nur wenige Meter von der B14 entfernt, kann in einem Pool gesurft werden – ein Meer in Miniaturform quasi.

Die Surf-Aktion ist nur ein Teil einer größeren Ausstellung des „Stadtpalais – Stadtmuseum für Stuttgart“. Museumsdirektor Torben Giese erklärt es so: „Die Stadt braucht Wasser. Deshalb holen wir es an den Charlottenplatz“. So werde der Außenbereich des Stadtpalais zu einem urbanen Erlebnisort.

Jede Woche ein anderes Thema

Schon lange wird darüber diskutiert, wie Stuttgart zu einem Ort werden kann, den man mit Wasser in Verbindung bringt. Der Neckar, Luftlinie nur etwa fünf Kilometer vom Museum entfernt, wird im Alltag der Städter kaum wahrgenommen. Das soll sich ändern.

Bis zum Ende der Sommerferien am 9. September ist der Außenbereich des Stadtpalais eine Strandlandschaft. Geöffnet ist täglich von 10 bis 22 Uhr. Dabei ist jede Woche ein anderer Sport im Fokus: Surfen, Skaten, Radfahren und Basketball Spielen.

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