Die Vorsitzende der Südwest-FDP, Birgit Homburger, hat beim Bundesparteitag ein schlechtes Ergebnis eingefahren. Foto: dpa

Bei der Wahl zur Stellvertreterin des FDP-Chefs erhält Homburger nur 66 Prozent der Stimmen.

Rostock - Die baden-württembergische FDP-Vorsitzende Birgit Homburger hat bei der Wahl zur ersten Stellvertreterin von Bundesparteichef Philipp Rösler einen Denkzettel erhalten. Beim FDP-Parteitag in Rostock erhielt sie am Freitag 66,1 Prozent der Stimmen.

Vor zwei Jahren war sie noch mit 77,4 Prozent ins Präsidium gewählt worden. 429 Delegierte stimmten jetzt für sie, 174 gegen sie, 46 enthielten sich.

Homburger wird neben dem scheidenden Parteichef Guido Westerwelle die Hauptverantwortung für den schlechten Zustand der Partei angelastet. Sie musste deshalb den Fraktionsvorsitz im Bundestag Rainer Brüderle überlassen. Als Kompensation hatte sie von Rösler den Vize-Parteichef-Posten zugesagt bekommen. Der neue Vorsitzende selbst hatte den Delegierten die Wahl Homburgers vorgeschlagen.