Stuttgarterin bei "The Voice of Germany" Marys Tränen fließen heimlich

Von jes 

Mary Summer aus dem Stuttgarter Osten hatte einen Kindheitstraum, wie ihn heute wohl viele haben: Star werden im Fernsehen. Am Donnerstagabend kämpfte sie mit ihrem ersten Live-Auftritt bei "The Voice of Germany" um den Einzug ins Halbfinale.

Stuttgart - Emotionen pur bei der ersten Live-Show der aktuellen Staffel von „The Voice of Germany“: Für die zwölf verbliebenen Teilnehmer ging es um den Einzug ins Halbfinale. Auch wenn von allen Seiten und untereinander an Lob und Liebe nicht gespart wurde - vier der Kandidaten mussten sich an diesem Abend verabschieden.

Mary Summer war eine von drei Schützlingen im Team des irischstämmigen Musikers Rea Garvey – neben Denise Beiler (27) und Multiinstrumentalist Joshua Harfst (18). Das Trio ging am Donnerstagabend als erstes an den Start.

Mit dem Titel „Hello“ von Adele begeisterte die 25-jährige Sozialpädagogik-Studentin auch ihren Coach Rea Garvey, der ihr „eine Gänsehautstimme“ bescheinigte. Doch seine Stimme für die Direktwahl ins Halbfinale bekam Konkurrentin Denise Beiler - eine Enttäuschung für Mary.

Sozial engagierte Mary verliert nicht die Bodenhaftung

Aber es gibt ja glücklicherweise noch die Fans am Fernseher und im Internet, die Mary unter anderem über ihre Facebook-Seite mobilisert hatte:

 
Hey Leute es wird echt spannend bei mir - aber wenn ihr mich im Halbfinale haben wollt, dann ruft für mich an unter:... Posted by Mary Summer on  Donnerstag, 3. Dezember 2015


Die Zuschauer wählten die Stuttgarterin im Zuschauer-Voting als Erste auf einen der vier verbleibenden Plätze. Als Moderatorin Lena Gercke das Abstimmungsergebnis verkündete, blieb Mary äußerlich cool - wenig später aber, als sie schon zu ihrem Team zurückgekehrt war und sich unbeobachtet wähnte, zeigte eine Großaufnahme ihr tränenüberströmtes Gesicht.

Dass das sozial engagierte Gesangstalent dadurch die Bodenhaftung verliert, ist nicht zu befürchten. Schon im Vorfeld erklärte Mary, dass damit zwar ein Traum in Erfüllung gehe – doch ihr sei schon klar geworden, dass es „nicht das Glück auf Erden ist, wie man es sich als Kind ausmalt“.

Wir drücken Mary, die als Zweitklässlerin in ihrem Heimatstadtbezirk Uhlbach ihren ersten Soloauftritt als Sängerin hatte, zum Ensemble der Jungen Oper Stuttgart gehörte und mit 18 Jahren ihre erste eigene Band hatte, auf jeden Fall weiterhin die Daumen.

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