Gestatten, Leopard Khal. Seit Ende Januar in der Wilhelma zu Hause. Foto: Birger Meierjohann/Wilhelma

Die Wilhelma hat wieder einen persischen Leopardenkater. Er heißt Khal und stammt aus einem Zoo in Spanien. Wo ist die Raubkatze aktuell zu sehen?

Bei den Raubkatzen gibt es einen Neuzugang, wie die Wilhelma mitteilt. Der persische Leopard Khal ist in den Stuttgarter Zoo Ende Januar eingezogen. Und, wie Wilhelma-Sprecher Birger Meierjohann mitteilt, sei der sieben Jahre alter Kater, nachdem er sich mittlerweile eingewöhnt habe, immer häufiger auf seiner Außenanlage zu sehen. Khal stammt den Angaben zufolge aus einem Zoo in Spanien.

 

Der persische Leopard, der in Vorderasien zuhause ist, schwerpunktmäßig im Iran, gilt als stark gefährdet. Der Großteil seines Bestands sei, so Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin, in zahlreiche, nicht mehr miteinander zusammenhängende Teilpopulationen zersplittert. Deshalb engagiere sich der Zoo für die Nachzucht des persischen Leoparden in menschlicher Obhut. Doch nicht immer finde man dabei für jedes Tier auf Anhieb den richtigen Partner. So sei in Abstimmung mit dem Koordinator des Ex Situ-Programms des europäischen Zooverbands EAZA für persische Leoparden, entschieden worden, dass Khal ein neues Zuhause in Stuttgart erhält.

Das neue Zuhause von Leopard Khal in der Wilhelma. Foto: Iris Frey

Platz ist in Stuttgart, nachdem im Frühjahr vergangenen Jahres der 19 Jahre alte Leoparden-Senior Datis verstorben war. Er war im Januar 2024 in die Wilhelma gekommen, wo er im Kölner Zoo einem neuen Zuchtpaar Platz gemacht hatte.

Datis war nicht mehr zur Nachzucht vorgesehen. Im Kölner Zoo hatte er zweimal für Nachwuchs gesorgt. In der Wilhelma, in dem Gehege bei den Raubtieren zwischen den Löwen und den Jaguaren ist Khal jetzt zu finden. Seine Anlage war zeitweise nicht besetzt. Auch Kuratorin Ulrike Rademacher freut sich über den Neuzugang aus Spanien.