Chadrac Akolo (links) vergab für den VfB Stuttgart in der Hinrunde einen Elfmeter gegen den FC Bayern München. Foto: Bongarts

Drei Spiele bestreitet der VfB Stuttgart noch in dieser Bundesligasaison – alle drei Partien gingen in der Vorrunde verloren. Was spricht dafür, dass es nun anders läuft?

Stuttgart - Null Siege, null Punkte, null Tore – wer die Entwicklung des VfB Stuttgart in den vergangenen Wochen verfolgt und am vergangenen Samstag den Klassenverbleib gefeiert hat, mag sich kaum mehr daran erinnern, dass die Weiß-Roten eine derartige Serie mal hingelegt haben in dieser Saison. Doch zum Ende der Hinrunde war es tatsächlich so: Vier Spiele in Folge verlor das Team des damaligen Trainers Hannes Wolf seinerzeit in Folge – ohne einen einzigen eigenen Treffer. Die erste Schmach ist durch den Erfolg gegen den SV Werder Bremen (Hinspiel 0:1, Rückspiel 2:0) bereits getilgt. Drei weitere Erfolge wären zum Saisonfinale schön – diese zu erwarten wäre Größenwahn hoch drei. Denn dreimal wird’s ganz schwer.

Zunächst geht es am Samstag (18.30 Uhr) zu Bayer Leverkusen, das Hinspiel verlor der VfB 0:2. Nun scheint die Gelegenheit günstig. Durch das 2:6 im Pokal-Halbfinale scheinen die Leverkusener aus dem Tritt geraten zu sein, es folgte ein 0:4 bei Borussia Dortmund. Andererseits spielt die Werkself eine starke Saison und will ihren Champions-League-Platz verteidigen. Gegenüber der TSG Hoffenheim.

Korkut verspricht weiter vollen Einsatz

Gegen das Team von Julian Nagelsmann bestreitet der VfB am 5. Mai (15.30 Uhr) sein letztes Heimspiel der Saison. Im Hinspiel gab es eine unnötige 0:1-Niederlage. Das Problem für die Stuttgarter: Die TSG ist vor allem in der Offensive mittlerweile richtig gut in Schuss, zuletzt siegten die Hoffenheimer 5:2 bei RB Leipzig.

Das Saisonfinale des VfB steigt dann am 12. Mai (15.30 Uhr) beim FC Bayern (Hinspiel 0:1) – und es gilt als eher ­unwahrscheinlich, dass sich der Meister seine Feier versauen lassen wird. In der Vorrunde hätte der VfB beinahe einen Punkt geholt gegen den FC Bayern, doch Chadrac Akolo scheiterte kurz vor dem Abpfiff per Elfmeter an Sven Ulreich.

„Die Mannschaft wird sich weiter reinhauen, so viel kann ich versprechen“, sagt VfB-Trainer Tayfun Korkut mit Blick auf den Rest der Saison. Kapitän Christian Gentner ergänzt: „Wir haben noch drei Spiele und wollen noch so viele Punkte wie möglich holen.“ Auch wenn die ­Erfolgsaussichten eher gering sind.

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