Sebastian Turner fühlt sich vom Aufruf der Piratenpartei angesprochen. Foto: Leif Piechowski

Jeder kann für die Piraten in den Kampf zur Wahl des neuen OB ziehen – Turner fühlt sich angesprochen.

Stuttgart - Es passt zum Selbstverständnis der Piraten-Partei, dass im Prinzip jeder für die Partei in den Kampf zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters ziehen kann. Daher lautet das Motto der Piraten: „Alle warten auf dich!“ Ob jemand Parteimitglied sei oder nicht, spiele für sie keine Rolle. In der Internetausschreibung, die noch bis zum 15. April läuft, heißt es: „Gesucht wird der beste Mensch für den Job.“

Bisher fühlen sich zwei Menschen angesprochen: Harald Hermann (52, Mitglied der Piraten-Partei Stuttgart) und der parteilose Sebastian Turner (45), der bereits für die CDU, die FDP und die Freien Wähler am 7. Oktober ins Rennen zieht.

Wer sich bei den Piraten bewirbt, muss sich einem ausführlichen Interview stellen. Turner musste zehn Fragen beantworten – unter anderem diese: „Kennst Du die inhaltlichen Forderungen und Ziele der Piraten-Partei, und wie stehst Du zu ihnen? Welche Programmpunkte unterstützt Du und welche nicht?“ Turner: „Den Ruf nach Freiheit, das Recht auf Freiheit – in der Piraten-Präambel Wert Nr. 1 – teile ich voll und ganz . . . viele der idealistischen Ziele teile ich voll und ganz.“ Am 22. April werden die Piraten im Rahmen einer Mitgliederversammlung entscheiden, ob Turner der Richtige für sie ist.

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