Er erkenne gute Gründe für eine Kandidatur, sagt Hannes Rockenbauch. Foto: dpa

Anzeichen, dass der S-21-Gegner Hannes Rockenbauch bei der OB-Wahl kandidieren wird, verdichten sich.

Stuttgart - Die Anzeichen, dass der entschiedene Stuttgart-21-Gegner Hannes Rockenbauch bei der OB-Wahl kandidieren wird, verdichten sich. Seit Donnerstag ist eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllt: Die Gemeinderatsfraktion der Liste Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS) und der Linken stellte ihrem Fraktionsvorsitzenden Rockenbauch als gleichberechtigte Vorsitzende Ulrike Küstler an die Seite. Damit soll Rockenbauch entlastet werden.

Als Gründe werden genannt, dass Rockenbauch eine Teilzeitstelle an der Universität antreten werde und vor einem Monat Vater geworden ist. Hinter den Kulissen heißt es aber auch, damit kündige sich schon Rockenbauchs Entscheidung für die Kandidatur an.

Wenn Kandidatur, dann am ehesten für Wählerinitiative auf Vorschlag der SÖS

Er selbst sagte allerdings auf Anfrage, es seien noch einige Punkte zu klären. Er erkenne gute Gründe für eine Kandidatur. Zu klären sei unter anderem, ob genügend Mitstreiter zu wirklicher inhaltlicher Mitarbeit bereit wären. Es gehe darum, auf die Gesamtstadt und alle Themen anzuwenden, was sich im Konflikt um Stuttgart 21 entwickelt habe.

Wenn er kandidiere, dann am ehesten für eine Wählerinitiative auf Vorschlag der SÖS, sicherlich nicht als Kandidat des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, dessen Sprecher er ist.

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