Hannes Rockenbauch am Wahlabend im Stuttgarter Rathaus. Foto: dpa

Hannes Rockenbauch tritt beim zweiten Wahlgang zum Amt des Stuttgarter Oberbürgermeistern nicht mehr an. Eine Empfehlung für einen der verbliebenen Bewerber gab er nicht.

Stuttgart - Zehn Tage vor der entscheidenden Runde bei der Stuttgarter Oberbürgermeister-Wahl lichtet sich das Feld der Bewerber. Nach der SPD-nahen Kandidatin Bettina Wilhelm hat auch der S-21-Gegner Hannes Rockenbauch aufgegeben. „Ich werde nicht in den zweiten Wahlgang gehen“, sagte er am Mittwoch. Nur eine reelle Siegchance hätte ihn dazu bewegen können. Die sei nicht vorhanden. Rockenbauch gab keine Empfehlung für einen der verbliebenen Bewerber.

Seine Entscheidung hatte Rockenbauch bereits am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite bekannt gegeben.

Der Kandidat des Bündnisses „Stuttgart Ökologisch Sozial“ (SÖS) hatte bei der ersten Wahl-Runde am Sonntag 10,4 Prozent der Stimmen erhalten. Damit spitzt sich der Wahlgang am 21. Oktober auf den Kandidaten der Grünen, Fritz Kuhn, und den von CDU, FDP und Freien Wählen unterstützen Sebastian Turner (parteilos) zu. Kuhn hatte am Sonntag 36,5 Prozent, Turner 34,5 Prozent der Stimmen bekommen.

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