Dominik Bruntner, der Mister Germany von 2017, ist häufig bei Events in Stuttgart zu sehen (hier der Benefizgala Stelp im Cannstatter Kursaal Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Die Kritik an der RTL-Show „Temptation Island“ fiel heftig aus. Der Stuttgarter Dominik Bruntner wurde deshalb bei einem Event ausgeladen. Der Mister Germany 2017 verrät, warum er auf dem Boden neben seinem „Date“ schlief.

Stuttgart - Zum Treuetest hatte RTL Paare und Singles nach Thailand geflogen und das neue Format „Temptation Island“ als „TV-Experiment“ angepriesen. Nur wenig Positives konnte man nach dem Finale vernehmen. Die Verrisse in den sozialen Medien über neue Tiefpunkte im Trash-Genre fielen heftig aus. Beim Stuttgarter Teilnehmer Dominik Bruntner blieb das nicht ohne Folgen. „Man hat mich bei einem Event ausgeladen“, berichtet der Mister Germany 2017 unserer Zeitung, „man sagte mir, das Niveau von ,Temptation’ sei zu schlecht.“ Erst im persönlichen Gespräch ist dem 26-jährigen Model gelungen, den Veranstalter umzustimmen. Eines steht für Bruntner nun fest: „Bei so einem Format mach’ ich nicht mehr mit.“ Die Sendung sei nicht gut für seinen Ruf gewesen.

Ist er zu lieb für eine sündhaft langweilige Show?

Als positiv verzeichnet er, mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nun befreundet zu sein. Immerhin sei es ihm gelungen, sich vor der Kamera nicht zu verstellen und „gentleman-like“ rüberzukommen. In der Nacht mit seinem „Traumdate“ im selben Zimmer habe er auf dem Boden geschlafen, während oben im Bett Lena lag, die er nach dem Willen von RTL verführen sollte. Sein harter Schlafplatz sei „nicht der Sinn der Show“ gewesen. „Doch ich wollte nicht, dass es zu einer unangenehmen Situation kommt“, sagt Bruntner und bleibt lieber Single. Der Mister Germany scheint zu lieb für eine sündhaft langweilige Show zu sein.

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