Hoteldirektor Bernd Schäfer-Surén hat den Troubadour ins Leben gerufen. Foto: Frank Eppler

Zum 13. Mal geht an diesem Donnerstag, 19. Oktober, der Musikwettbewerb Troubadour an den Start. In diesem Jahr reicht die Spannweite vom klassischen Liedermacher, über Pop bis hin zu Inter Jazz-Pop.

Stuttgart - Deutschem Liedgut eine Bühne geben, das ist das Ziel des Wettbewerbs Troubadour, der in diesem Jahr zum 13. Mal im Hotel Le Méridien über die Bühne geht. 125 Liedermacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich beworben, um an drei Tagen um den Preis zu wetteifern. 18 dürfen nun an zwei Abenden antreten und um die Gunst des Publikums und der zehnköpfigen Jury kämpfen. „Das Gremium ist mit Personen besetzt, die entweder im Raum Stuttgart Kultur schaffen oder sich mit Kultur beschäftigen“, sagt Bernd Schäfer-Surén, Hoteldirektor des Le Méridien. „Ich glaube, wir haben da einen guten Querschnitt hinbekommen.“

Lieder helfen beim Deutschlernen

Auf die Idee kam Schäfer-Surén, als er von einem längeren Auslandsaufenthalt aus Frankreich und Belgien zurück kam. „Ich dachte: Jetzt müssen meine Kinder unbedingt besser Deutsch lernen“, sagt er. „Und ich dachte, deutsche Lieder wären doch eine perfekte Möglichkeit. Leider haben die damals nicht so in den Medien stattgefunden.“ Also kam er zusammen mit dem Liedermacher Stephan Sulke auf die Idee, einen Wettbewerb auszurufen und damit deutschen Liedermachern eine Bühne zu bieten: den Troubadour.

So ziemlich alles ist erlaubt

Ausgerichtet ist die Veranstaltung vor allem auf deutsche Songs, die Stilrichtung ist dabei egal. Das zeigt sich auch an den vergangenen Teilnehmern und Gewinnern des Wettbewerbs. Popmusiker seien genauso dabei gewesen wie Schlagersänger. Aber auch Rapper hätten sich auf der Bühne probiert. „Was wir nicht wollen, ist, wenn zu viel mit elektronischen Hilfsmitteln gearbeitet wird“, sagt Schäfer-Surén. „Sonst ist alles erlaubt.“

Es wurde immer viel diskutiert

Auch in diesem Jahr verspricht es spannend zu werden. Die Spanne reicht vom Liedermacher, über Pop bis hin zu Inter Jazz-Pop. Klar ist nur: „Am Ende kann es nur einen Gewinner geben“, sagt Schäfer-Surén. „Auch wenn die Jury und das Publikum in den vergangenen Jahren sehr oft und sehr engagiert diskutiert haben.“

Das Publikum ist wichtig

Publikumsbeteiligung ist generell sehr wichtig bei dem Wettbewerb. „Die Jury kürt zwar am Ende den Gewinner, in den Vorrunden entscheidet aber das Publikum“, sagt der Hoteldirektor. Los geht es bereits an diesem Donnerstag, 19. Oktober. Die zweite Vorrunde ist am Freitag, 20. Oktober. Das Finale steigt am Samstag. Sämtliche Veranstaltungen fangen um 18 Uhr an. Karten gibt es über das Hotel Le Méridien, Willy-Brandt-Straße 30, Telefon 0711 / 22 21 20 50.

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