Was müssen Mieter in Stuttgart ausgeben? Foto: dpa (Symbolbild)

Die Landeshauptstadt gilt bei Mietern als teures Pflaster, und für die Wohnungssuche braucht man einen langen Atem. Wie sich die Preise entwickeln, das steht im neuen Mietspiegel.

Stuttgart - Wer nach Stuttgart ziehen will, sucht mitunter lange nach einer Wohnung. Wer eine gefunden hat, muss oft hohe Preise in Kauf nehmen: Das hört man allenthalben über den Stuttgarter Wohnungsmarkt. Wie sich die Mieten tatsächlich entwickeln, das steht im Mietspiegel. Diese Übersicht wird am Freitag für die Jahre 2019 und 2020 im Rathaus präsentiert. Der Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (CDU) und der Leiter des Statistischen Amtes, Thomas Schwarz, geben zusammen mit Alexander Pazerat vom Amt für Liegenschaften einen Einblick in das Zahlenwerk, das auf Umfragen bei Mietern und Vermietern beruht. Wie schon bei der zurückliegenden Präsentation geben dabei auch der Mieterverein und der Verein Haus und Grund die Einschätzung aus Sicht der Mieter und Vermieter wieder.

Der Mietspiegel erhebt den Durschnitt der Preise

Dabei steht eine Zahl immer besonders im Focus: Um wie viel ist in den zurückliegenden zwei Jahren – in diesem Turnus entsteht der Mietspiegel – der Mietpreis frei finanzierter Wohnungen gestiegen? Im Winter 2016 wurde für den Mietspiegel 2017/2018 ein Wert von durchschnittlich sechs Prozent angegeben. Besonders heftig waren damals die Preissprünge bei Neubauwohnungen ab Baujahr 2010: Dort wurden Steigerungsraten von mehr als 18 Prozent verzeichnet. Für die in Stuttgart am häufigsten vorkommenden Wohnungen (85 Prozent) zwischen 45 und 110 Quadratmeter Wohnfläche musste ein Mieter laut der Erhebung 8,80 Euro pro Quadratmeter hinblättern.

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