Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Foto: Wilhelm Schmidt/Kunstmuseum

Erfolgreiche Arbeit wird belohnt: Die Stadt hat den Vertrag der Kunstmuseums-Direktorin verlängert. Ulrike Groos bleibt bis 2024 Chefin im markanten Glasbau am Schlossplatz. Mit markanten Ausstellungen und Projekten konnte Groos auch überregional Punkte machen.

Stuttgart - Ulrike Groos bleibt dem Stuttgarter Kunstmuseum als Direktorin erhalten. Der Stiftungsrat des Hauses unter Vorsitz des Kulturbürgermeisters Fabian Mayer hat am Mittwoch den Vertrag der Kunsthistorikerin bis 2024 verlängert. Dazu erklärte der CDU-Politiker: „Seit Übernahme der Leitung durch Frau Groos hat das Kunstmuseum eine beeindruckende Entwicklung genommen. Ein Besuch steht heute ganz oben auf der To-Do-Liste jedes kulturaffinen Besuchers der Landeshauptstadt.“

Groos, Jahrgang 1963, wechselte 2010 von der Kunsthalle Düsseldorf nach Stuttgart. Sie wurde hier Nachfolgerin von Marion Ackermann und setzte nahtlos deren erfolgreiche Aufbauarbeit an der Städtischen Galerie im markanten Neubau am Schlossplatz fort. Neben der Pflege der Sammlung und markanten Akzenten mit jungen Künstlern hat sie mit ambitionierten Sonderausstellungen auch die überregionale Kunstkritik auf das Kunstmuseum aufmerksam gemacht.

Michel Majerus, Candice Breitz und Patrick Angus widmete sie wichtige Einzelausstellungen. Dem Projekt „I Got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920“ gelang es, die eigentlich ungegenständliche Musik zum Gegenstand der Betrachtung zu machen. Derzeit sorgt die Ausstellung „Ekstase“ für Gesprächsstoff in der Stadt. Mit umfangreicher Vermittlungsarbeit und Bürgerfesten zeigt Groos zudem, dass ihr die Öffnung des Hauses für breite Bevölkerungsschichten ein starkes Anliegen ist.

Auch überregional ist Ulrike Groos stark vernetzt. So war sie Mitglied der Villa-Massimo-Jury und der Findungskommission für den Leiter der Documenta 12.

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