Roland Emmerich schaffte mit „Independence Day“ seinen Durchbruch in Hollywood. Foto: EPA

Auszeichnung für Roland Emmerich: Der aus Stuttgart stammende Star-Regisseur hält den Ehrenpreis beim Bayerischen Filmpreis 2018. Der 63-Jährige gehört in Hollywood mittlerweile zu den etablierten Stars.

München - Der in Stuttgart geborene Star-Regisseur Roland Emmerich (63) erhält den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten beim Bayerischen Filmpreis 2018. „Visionen in Bilder packen, große Geschichten der Zukunft erzählen und Helden, die alles geben für das, woran sie glauben - das ist das Werk von Roland Emmerich“, erläuterte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag in München. „Seine Filme sind echte Blockbuster und ziehen weltweit ein Millionenpublikum in die Kinos und vor die Leinwand.“

Der in Stuttgart geborene Emmerich hatte an der Münchner Filmhochschule studiert, bevor er in Hollywood als Autor, Regisseur und Produzent Karriere machte. Sein Name steht für große, epische Katastrophenfilme wie „Stargate“ (1994), „The Day After Tomorrow“ (2004) und vor allem „Independence Day“ (1996; Teil II: 2016).

Der Bayerische Filmpreis wird in mehreren Kategorien am 25. Januar im Münchner Prinzregententheater verliehen. In den Vorjahren ging der (undotierte) Ehrenpreis des Ministerpräsidenten unter anderem an Werner Herzog, Hannelore Elsner, Wim Wenders und Armin Mueller-Stahl. Der Bayerische Filmpreis wurde 1979 zum ersten Mal vergeben und zählt mit insgesamt 300.000 Euro Preisgeld nach Angaben der Staatskanzlei zu den bestdotierten Auszeichnungen in der deutschen Filmbranche.

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