Die Enttäuschung ist groß bei der SPD-Wahlparty im White Noise. Foto: Lichtgut

Die Stuttgarter SPD ist frustriert. Nur zwölf Prozent laut Prognose, sieben Sitze. Und damit noch einmal zwei Prozent weniger als 2014. Und kein Trost in Sicht. Überall haben die Genossen verloren, Europa, Bremen, Stuttgart.

Stuttgart - Die Stille ist ohrenbetäubend. Kaum zu fassen, dass 50 Menschen so leise sein können. 12 Prozent bei der Kommunalwahl für die SPD, die Genossen können die Prognose kaum glauben. Und kein Lichtblick, nirgends. Europa, Bremen, Stuttgart, überall verliert die SPD. Im White Noise an der Eberhardstraße haben sie sich am Wahlabend versammelt.

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Geteiltes Leid ist halbes Leid, das Motto kennen die Sozialdemokraten nur zu gut. Ein bisschen ungerecht behandelt fühlen sie sich schon. Einen guten Wahlkampf habe man gemacht, findet der stellvertretende Kreisvorsitzende Daniel Campolieti, sei mit einer jungen SPD angetreten. Der Wähler hat das nicht gewürdigt, oder doch? „Überall sonst haben wir schlimmer verloren“, sagt Campolieti, doch er weiß selbst: das ist nur ein schwacher Trost.

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