Gute Haltungsnoten beim Fallrückzieher für Noah Lulic (hier noch im Dress der SKV Rutesheim): Der 19-jährige Stürmer steht erstmals in dieser Saison im Kickers-Kader. Foto: Baumann

Aufatmen bei Trainer Ramon Gehrmann: Im Oberliga-Heimspiel an diesem Freitag (19 Uhr) gegen den SV Sandhausen II gibt es für die Offensive der Stuttgarter Kickers wieder mehr Alternativen.

Stuttgart - Grünes Licht von den Blauen: Die zuletzt verletzten Stürmer Cristian Gilés und Noah Lulic kehren für das Spiel des Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers an diesem Freitag (19 Uhr/Gazistadion) gegen den SV Sandhausen II in den Kader zurück. „Darüber bin ich sehr froh. Das erhöht unsere Flexibilität in der Offensive“, sagt Trainer Ramon Gehrmann. Gilés plagten zuletzt Adduktorenprobleme – der Spanier musste beim 2:3 in Bissingen pausieren. Im ersten Saisonspiel hatte der 26-Jährige zwei Tore zum 3:0-Auswärtssieg beim FV Ravensburg beigesteuert.

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Lulic wieder fit

Noch gar nicht zum Einsatz kam bisher Neuzugang Noah Lulic. Der Stürmer war mit der Empfehlung von 19 Saisontoren von Verbandsligist SKV Rutesheim gekommen. Nun hat der 19-Jährige seine Innenbanddehnung im Knie auskuriert und ist einsatzfähig. „Noah steht voll im Training. Ich hätte ihn gerne schon im Pokalspiel bei Türkspor Neu-Ulm von der Bank gebracht“, sagt Gehrmann. Doch die für vergangenen Dienstag angesetzte Partie beim Landesligisten fiel aus (Nachholtermin ist der 28. August, 17.15 Uhr, Dietrich-Lang-Sportzentrum). Was der Coach an Lulic schätzt? „Er bringt Attribute mit, die andere nicht haben: Tempo, tiefe Laufwege – und er weiß, wo das Tor steht.“

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Chance für Obernosterer?

Solche Eigenschaften können die Blauen gegen den SV Sandhausen II brauchen. „In Bissingen hat uns lange Zeit die Gier gefehlt, der letzte Punch. Und wir hatten zu wenig Personal in der Box“, erklärt Gehrmann. Im zweiten Saisonheimspiel werde es Veränderungen in der Anfangsformation geben. Welche, lässt er offen. Chancen auf einen Einsatz von Beginn an hat auch Routinier Markus Obernosterer. Der 29 Jahre alte Neuzugang vom 1. FC Saarbrücken hat nach seinen Einwechslungen bisher stets für frischen Schwung gesorgt.

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Gehrmann bleibt gelassen

Gehrmann jedenfalls ist guter Dinge und sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg. „Wir arbeiten gut und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen“, sagt er trotz zuletzt zwei Spielen ohne Sieg. „Mit mehr Effizienz vor dem Tor und dem nötigen Spielglück werden wir auch wieder die nötigen Siege einfahren.“

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