Stuttgarter Kickers zum zehnten Mal ohne Gegentor Mit gutem Gefühl in die zweiwöchige Pause

Von Jürgen Frey 

Macht mit seinem fünften Saisontor den Kickers-Sieg in Spielberg perfekt: Abdenour Amachaibou (li.). Foto: Baumann
Macht mit seinem fünften Saisontor den Kickers-Sieg in Spielberg perfekt: Abdenour Amachaibou (li.). Foto: Baumann

Ein bisschen Glück war auch dabei. Ansonsten konnten sich die Stuttgarter Kickers bei ihrem 1:0-Auswärtssieg beim SV Spielberg auf ihre stabile Defensive verlassen. Und noch etwas spricht im Aufstiegsrennen für die Blauen.

Spielberg - Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers geht mit einem Sieg und damit auch weiterhin als Spitzenreiter in die 14-tägige Spielpause: „Es war unser Ziel mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen“, sagte Trainer Tobias Flitsch nach dem 1:0(0:0) beim SV Spielberg. Da das brisante Heimspiel gegen den SSV Reutlingen auf den 9. Dezember verlegt wurde, sind die Blauen erst wieder am 24. November (14 Uhr/Gazistadion) gegen den FSV 08 Bissingen am Ball.

Glück bei zwei Pfostenschüssen

Die Kickers hatten bei zwei Pfostenschüssen (3./90.) der Spielberger Glück, dennoch legte wieder einmal eine stabile Defensive den Grundstein für den Auswärtssieg vor 650 Zuschauer im Bechtle-Stadion. Im 15. Saisonspiel blieb die Flitsch-Elf zum zehnten Mal ohne Gegentor. Für das Tor des Tages sorgte Abdenour Amachaibou (83.) mit seinem fünften Saisontor auf feine Vorarbeit von Shkemb Miftari. Der Stürmer kam in der 62. Minute gemeinsam mit Sebastian Schaller ins Spiel. Das Offensiv-Duo brachte wertvolle Impulse, was wieder einmal zeigte: Die starke Bank ist eine der größten Trümpfe der Kickers.

Internes Spiel statt Test gegen VfR Aalen

Da es bis auf Lhadji Badiane (leichte Rückenprobleme) derzeit keine Verletzten gibt, können die Blauen am kommenden Freitag auch ein internes Trainingsspiel elf gegen elf bestreiten. Drittligist VfR Aalen hatte das für diesen Donnerstag vereinbarte Testspiel kurzfristig gegen die Kickers wieder abgesagt.

Aufstellung

Stuttgarter Kickers: Castellucci – Ludmann (80. Landeka), Niedermann, Feisthammel, Klauß – Blank, Auracher, Kling (62. Miftari), Halili (62. Schaller) – Tunjic, Amachaibou (87. Vochatzer).

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