Stuttgarter Kickers vor dem Abstieg Seeberger bleibt Trainerkandidat

Von Joachim Klumpp 

Ungewisse Zukunft für Jürgen Seeberger bei den Kickers. Foto: dpa
Ungewisse Zukunft für Jürgen Seeberger bei den Kickers. Foto: dpa

Die Stuttgarter Kickers empfangen am Samstag (14 Uhr) den FSV Frankfurt im Gazi-Stadion. Es droht der Abstieg – verbunden mit der Frage, wer nächste Saison auf der Bank sitzen wird.

Stuttgart - Noch ist nicht aller Tage Abend über Degerloch. „Natürlich werden wir versuchen, unsere kleine Restchance zu nutzen“, sagt der Kickers-Trainer Jürgen Seeberger vor dem letzten Saisonspiel an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den FSV Frankfurt. Auch für ihn? Die Frage steht im Raum – und ist noch offen. „Er ist auf jeden Fall ein Kandidat für die nächste Saison“, betont der Sportdirektor Martin Braun, wohl wissend, dass dies bei der Bilanz des Konstanzers nicht leicht zu vermitteln sein wird. Der jedenfalls zeigt grundsätzlich Bereitschaft, in Degerloch weiterzumachen.

Die Trainerfrage ist das eine, das Gesicht der Mannschaft das andere. Dazu nochmals der Sportchef: „Ich habe immer gesagt, dass wir zwischen acht und zehn Spielern halten wollen – und ich bin zuversichtlich, dass das auch gelingen wird.“ Zumindest zwei Neue konnten schon vermeldet werden: Torhüter Robin Hermann und Innenverteidiger Panagiotis Karastergios stoßen von den A-Junioren zum Kader. Sicher nicht mehr dabei sein werden Lucca Pfeiffer (SC Paderborn), Sandro Abruscia (1860 München) sowie Jesse Weißenfels (Ziel unbekannt). Und Daniel Döringer fehlt im Spiel gegen Frankfurt, zu dem 2500 bis 3000 Zuschauer erwartet werden, sicher. Der Verteidiger zog sich in Mainz einen Kreuzbandriss zu.

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