Johannes Ludmann (li,), Nico Blank (re.), hier gegen Denis Latifovic vom SGV Freiberg: Ihr Einsatz gegen die Neckarsulmer Sport-Union ist noch unsicher. Foto: Baumann

„Never change a winning team“. Nach diesem Motto würde Ramon Gehrmann, der Trainer der Stuttgarter Kickers, im Heimspiel gegen die Neckarsulmer SU gerne verfahren – doch hinter zwei Stammspielern stehen Fragezeichen.

Stuttgart - Drei Siege haben die Stuttgarter Kickers aus den vergangenen vier Spielen geholt. Und vor allem in der zweiten Halbzeit beim 3:0 im Derby gegen den VfB Stuttgart II und über weite Strecken im folgenden Auswärtsspiel beim SV Linx (4:1) kam der Fußball-Oberligist richtig ins Rollen. Klar, dass Trainer Ramon Gehrmann in dieser guten Phase wenig Änderungswünsche hat, was seine Anfangsformation betrifft. Doch hinter zwei Spielern steht vor dem Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr/Gazi-Stadion) gegen die Neckarsulmer Sport-Union ein Fragezeichen. Mittelfeldspieler Nico Blank konnte wegen Hüftproblemen in dieser Woche bisher nicht trainieren. Johannes Ludmann zog ich im Training einen Nasenbeinbruch zu – und wartet noch auf die passende Gesichtsmaske.

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Sicher nicht mehr am Ball sein wird im Jahr 2019 Bleron Visoka. Der 20-jährige Stürmer, der im Derby gegen den VfB II in der ersten 45 Minuten am Ball war, zog sich einen Syndesmosebandriss zu.

An vorderster Front gibt es dennoch derzeit, dank des Sturmduos Cristian Giles (acht Saisontore) und Mijo Tunjic (16 Treffer), keine Probleme. Warum es vor allem bei Tunjic so blendend läuft? Für Gehrmann ist die Erklärung relativ einfach: „Wenn ein Stürmer trifft, wird er selbstbewusster – und das wirkt sich vor dem Tor eben aus.“

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Im Heimspiel gegen Neckarsulm stellt sich Gehrmann trotz des guten Laufs auf ein hartes Stück Arbeit ein. „Das sind die schwersten Spiele, die man sich vorstellen kann. Das ist eine sehr stabile Mannschaft, die effektiven Fußball spielt.“ Das Team von Trainer Marcel Busch wird im erwarteten 5-4-1-System tief stehen und auf Umschaltmomente setzen. „Wir müssen die Tiefe suchen, nicht nur mit Ball, sondern auch was die Laufwege betrifft, dann kommen wir auch zu Chancen“, ist sich Gehrmann sicher.

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Nach der Partie gegen die NSU stehen für die Blauen noch zwei Spiele vor der Winterpause auf dem Programm. Am 30. November (14.30 Uhr) beim Freiburger FC und zum Abschluss zu Hause am 7. Dezember (14 Uhr) gegen den FV Ravensburg. Ein Trainingslager im Winter ist derzeit nicht geplant.

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