Einer der erfahrenen Spieler im Team von Trainer Tobias Flitsch: Führungsfigur Patrick Auracher. Foto: Baumann

Den Stuttgarter Kickers gehen auf der Zielgeraden der Oberligasaison die Innenverteidiger aus: Nach Tobias Feisthammel muss nun auch Patrick Auracher drei Wochen wegen eines Muskelfaserrisses pausieren. Ein entscheidendes Handicap im Aufstiegsrennen?

Stuttgart - Monatelang blieb Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers von Verletzungen verschont: Nun trifft es die Mannschaft von Trainer Tobias Flitsch knüppeldick. Nach Tobias Feisthammel (31) fällt in Patrick Auracher nun auch der zweite erfahrene Innenverteidiger aus. Der 29-Jährige zog sich im Spiel am Sonntag gegen den FV Ravensburg (4:4) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel (hinterer Bereich) zu. Die Ausfallzeit beträgt rund drei Wochen. „Bis spätestens zum Spiel gegen den FSV 08 Bissingen will ich wieder fit sein“, gibt sich Auracher vor der Partie an diesem Samstag (15 Uhr) beim FC 08 Villingen kämpferisch. Das Spiel in Bissingen findet am letzten Spieltag am 30. Mai (15 Uhr) statt. „Das ist bitter. Wenn zwei Spieler, die auf der gleichen Position spielen, ausfallen, ist das immer schlecht“, sagte Trainer Tobias Flitsch. „So etwas wünscht man sich nicht. Aber jammern hilft nicht“, ergänzte der Sportliche Leiter Martin Braun. Das Vertrauen genießen nun Marvin Jäger (23) und Daniel Niedermann (26). Sollte sich auch einer dieser beiden Alternativen verletzen, wird es eng.Lesen Sie hier: Die Perspektiven der Kickers

Alternativen gibt es

Die nächsten Kandidaten wären Panagiotis Karastergios (20), dem Martin Braun gute Trainingsleistungen attestiert, und Louis Spindler (18) aus der U19. Aus dem Kader der ersten Mannschaft könnten am ehesten Pedro Astray und Josip Landeka zu Innenverteidigern umfunktioniert werden. In diesem Fall wäre auch eine Umstellung auf Dreierkette denkbar. Wobei bei Astray nach seiner Innenbandverletzung im Sprunggelenk auch noch nicht klar ist, ob er in Villingen wieder am Ball sein kann.

Feisthammels Fortschritte

Positiv dagegen für die Blauen: Der Genesungsprozess bei Kapitän Feisthammel macht Fortschritte. Er hat nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder mit Lauftraining begonnen. Bei optimalem Verlauf könnte er im letzten Heimspiel gegen den SV Spielberg (11. Mai, 14 Uhr) wieder zum Kader zählen, spätestens dann beim Spiel beim SSV Reutlingen (18. Mai, 15.30 Uhr).

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