Kann für viele Wochen nicht am Ball sein: Kickers-Allrounder Leander Vochatzer. Foto: Baumann

Pech in der Winterpause: Leander Voachatzer von Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers zog sich einen Mittelfußbruch zu. Ist für den Allrounder die Saison gelaufen?

Stuttgart - Der Ball rollt derzeit nicht bei den Stuttgarter Kickers. Dennoch hat der Fußball-Oberligist auch in der Winterpause einen Ausfall zu vermelden: Leander Vochatzer knickte beim Absolvieren seines Trainingsprogramms um, brach sich den Mittelfuß und fällt lange aus. „Das ist bitter. Jeder Ausfall tut uns weh. Für Leander dürfte die Rückrunde gelaufen sein“, sagte der Sportliche Leiter Lutz Siebrecht. Vochatzer wurde zu einer Operation geraten, der 22-Jährige will aber noch eine zweite Meinung einholen.

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Vochatzer ist vielseitig einsetzbar. Er kann im Mittelfeld auf vielen Positionen spielen oder als Sturmspitze. Aufgrund seines großen Einsatzwillens ist er bei den Fans sehr beliebt. In dieser Saison spielte er allerdings nicht die ganz große Rolle im Team von Trainer Ramon Gehrmann. Er kam auf 13 Einsätze, elfmal davon wurde er eingewechselt.

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„Der Ausfall von Leander hat keine weiteren Auswirkungen auf unsere Transferaktivitäten“, erklärt Siebrecht auf Nachfrage. Der Sportliche Leiter befand sich schon vor der Verletzung von Vochatzer mit potenziellen Neuzugängen in Gesprächen. Weitere Alternativen bieten die Spieler, die nach ihren Verletzungen im neuen Jahr zurückkommen. Auf Markus Obernosterer trifft dies auf alle Fälle zu. Bei Marvin Weiss und Bleron Visoka muss noch abgewartet werden, wie sich der Heilungsverlauf entwickelt hat. Nichts Neues gibt es laut Siebrecht, was mögliche Abgänge betrifft. Weder in Sachen Shkemb Miftari (beim SGV Freiberg im Gespräch) noch bei den drei Eigengewächsen Kelecti Nkem, Erman Kilic und Berkant Cetinkaya, die den Verein verlassen dürfen, habe sich etwas getan, so der Sportliche Leiter.

Kickers-Film als Stream

Im Sommer 2018 steigen die Stuttgarter Kickers erstmals in der Vereinsgeschichte in die Oberliga ab. Bis zum 29. Spieltag stehen sie an der Spitze, dann wendet sich das Blatt. Ein Team von Stuttgarter Zeitung und Nachrichten hat den Verein ein Jahr lang bis zum bitteren Ende in Alzenau begleitet. Den Film gibt es nun auch als Stream. Infos gibt es unter folgendem Link:

https://vimeo.com/ondemand/trauminblau

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