In Münster gingen die Blauen als Verlierer vom Platz: Marc Stein (li.), Fabio Leutenecker Foto: Baumann

Brisanz im Gazistadion: Gegen die SG Sonnenhof Großaspach wollen die Stuttgarter Kickers den Abwärtstrend in der dritten Liga stoppen.

Stuttgart - Drei Spiele ohne Sieg haben die Stuttgarter Kickers hinter sich – kann man das als Negativserie bezeichnen? Horst Steffen, der Trainer des Fußball-Drittligisten, ist der Meinung, dass für eine Serie mindestens fünf, sechs Partien nötig sind; doch völlig unabhängig davon: Die Blauen sollen im Derby an diesem Samstag (14 Uhr/Livestream auf swr.de) im Gazistadion gegen die SG Sonnenhof Großaspach die drei Punkte auf der Waldau behalten. „Es wird ein hart umkämpftes Match werden“, sagt Steffen, „beide Mannschaften sind derzeit gut drauf.“

Was in den Ergebnissen fraglos besser für die Großaspacher belegt werden kann – das Team von Trainer Rüdiger Rehm blickt auf fünf Spiele ohne Niederlage zurück (neun Punkte), das würde daher auch Steffen wohl als Positivserie durchgehen lassen. Die Kickers haben in den vergangenen drei Partien zwar die Gegner weitgehend dominiert, aber eben nur einen Zähler ergattert. „Das lag vor allem daran“, sagt der Coach, „dass wir in der Abwehr individuelle Fehler gemacht haben, die es den Gegnern extrem erleichtert haben, zu Toren zu kommen.“

Daher haben die Blauen den Trainingsfokus aufs Defensivverhalten gelegt, bei Flanken wurde mannorientierter agiert, die Verteidigung wurde stabiler ausgerichtet. Steffen wünscht sich ein Zu-null im Derby, und er ist überzeugt, dass seine eingespielte Viererkette mit Fabio Leutenecker, Manuel Bihr, Marc Stein und Fabian Baumgärtel zu gewohnter Sicherheit finden wird – und zwar bereits am Samstag gegen die SGS Großaspach.

„Sie haben oft gezeigt, dass sie es können“, betont Steffen und verspricht: „Sie werden es wieder zeigen und wir wieder guten Fußball bieten, so dass wir uns in der Spitzengruppe etablieren.“ Dafür wäre es hilfreich, wenn die Kickers im Derby drei Punkte holen und danach fünf Partien ohne Niederlage abliefern. Dann hätte auch Horst Steffen eine echte Erfolgsserie.

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