Marcel Brandstetter von den Stuttgarter Kickers Foto: Pressefoto Baumann

Die Stuttgarter Kickers haben in der Regionalliga gegen Greuther Fürth II etwas gut zu machen.

Stuttgart - Das Wort Revanche nimmt Dirk Schuster nicht in den Mund. Der Trainer der Stuttgarter Kickers spricht vor dem Spiel der Fußball-Regionalliga gegen die SpVgg Greuther Fürth II nur davon, „etwas wiedergutzumachen“. Die Franken haben den Blauen eine von zwei Saisonniederlagen beigebracht, dieser kleine Makel in der erfolgreichen Runde soll an diesem Freitag (19 Uhr) im Gazistadion vergessen gemacht werden. „Es macht es für uns keinen Unterschied“, sagt Schuster, „dass wir im Hinspiel unterlegen waren – es ist ein Spiel wie jedes andere.“

Eine gewisse Brisanz birgt jedoch die Ansetzung des Schiedsrichters – der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entsendet Rafael Foltyn auf die Waldau. Der Mainzer hatte am 4. September 2010 die Partie gegen den 1. FC Nürnberg II (1:3) geleitet und dabei drei Kickers-Spieler vom Feld gestellt. Es gab einen Feuerzeug-Wurf aus dem Fanblock, der die Blauen 1000 Euro Strafe kostete. „Wir haben den DFB wegen massiver Sicherheitsbedenken gebeten, einen anderen Referee zu schicken“, sagte Manager Jens Zimmermann, „es gab aber eine Absage.“ Der Club hat daher die Polizei informiert und die Zahl der Ordner um 25 Prozent auf 60 erhöht. Zimmermann: „Wir rufen alle unsere Fans zu Besonnenheit und Fairness auf.“

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