Kickers-Trainer Alfred Kaminski gibt Spielrausrichtung vor: nach vorne Foto: Baumann

Kickers-Coach Alfred Kaminski setzt vor dem Heimspiel gegen Wormatia Worms darauf, dass bei Torjäger Mijo Tunjic der Knoten geplatzt ist. Der Doppelpack im Derby gegen den VfB II war da schon ein guter Anfang.

Stuttgart - Der Kickers-Trainer Alfred Kaminski hat gut geschlafen, nachdem er am Mittwoch lange unterwegs war. Der Trainer der Stuttgarter Kickers hatte zur Spielbeobachtung beim 1:1 des FK Pirmasens gegen Teutonia Watzenborn geweilt, und die Rückfahrt dauerte länger als erwartet. Sein genereller Eindruck lautet: „Die Liga ist so ausgeglichen und stark wie nie zuvor.“ Das könnte sich auch am Samstag (14 Uhr) bestätigen, wenn Wormatia Worms (mit dem ehemaligen Kickers-Spieler Patrick Auracher) im Gazi-Stadion gastiert. Und das mit der Empfehlung, aus den vergangenen fünf Spielen zwölf Punkte geholt zu ­haben. „Vor allem im Angriff haben sie mit Treske und Dorow ein gefährliches Duo.“

Wobei die Kickers ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen sollten. „Unsere Mannschaft weiß, dass sie auf einen starken ­Angriff bauen kann“, sagt Kaminksi auf Mijo Tunjic angesprochen, der unter der Woche im Derby (3:1) seine ersten beiden Feldtore erzielt hat. Der Knoten ist geplatzt, was für Kaminski nur eine Frage der Zeit war. „Irgendwann wird der Einsatz belohnt.“ Das galt am Dienstag nicht nur bei Tunjic.

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