Große Zeiten bei den Stuttgarter Kickers: Ralf Forster (Mi.) zwischen Hans Hein (li.) und Niels Schlotterbeck. Foto: imago/Rudel

Die Stuttgarter Kickers trauern um ihren ehemaligen Spieler Ralf Forster. Der Kapitän der Bundesliga-Aufstiegsmannschaft 1988 verstarb im Alter von 59 Jahren.

Stuttgart - Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers trauert um Ralf Forster. Der ehemalige Abwehrspieler stand für erfolgreiche Zweitligazeiten bei den Blauen und trug von 1982 bis 1988 das Trikot der Blauen. Er war in der Bundesliga-Aufstiegssaison 1987/88 Kapitän der Elf von Trainer Manfred Krafft und auch beim DFB-Pokal-Finale 1987 gegen den HSV mit dabei. Insgesamt absolvierte Forster 147 Zweitligaspiele für die Blauen und erzielte dabei elf Tore.

Einer, der immer alles gab

Nun verstarb er im Alter von 59 Jahren an einem Herzinfarkt. Seit 1993 arbeitete er an der Orthopädischen Klinik Markgröningen, seit 2004 im Team der Ortema als Physiotherapeut. „Ralf war ein Typ ohne jede Starallüren, der immer alles gegeben hat – auch für andere“, sagt sein langjähriger Mitspieler Ralf Vollmer, „er passte einfach in unsere Mannschaft mit lauter guten, anständigen Kerlen aus dem Großraum Stuttgart.“ Forster war als bei den Kickers als Libero am Ball. Entsprechend lautete sein Spitzname „Manni“ – nach der TV-Serie „Manni der Libero“. Vor und nach seiner Zeit bei den Kickers war Forster für den SV Salamander Kornwestheim aktiv.

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