Tüfteln mit an Modellen, die Oberligasaison zu Ende zu spielen: Trainer Ramon Gehrmann und der Sportliche Leiter Lutz Siebrecht von den Stuttgarter Kickers. Foto: Baumann

Wie geht die Saison in der Fußball-Oberliga weiter? Darüber haben sich die Vereinsvertreter mit den Verbandsfunktionären ausgetauscht. In den Planspielen tauchen auch Partien rund um den Jahreswechsel auf.

Stuttgart - Die baden-württembergischen Fußball-Oberligisten haben sich am Samstag in einer Videokonferenz mit Verbandsvertretern über die Fortsetzung der derzeit mindestens noch bis zum 30. November ruhenden Saison ausgetauscht. Das Meinungsbild bei den Vereinen ergab dabei zwei Varianten.

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Die erste: Alles Mögliche sollte dafür getan werden, die Runde mit ihren 42 Spieltagen (13 sind absolivert) im vorgesehenen Modus zu Ende zu spielen. Gibt die Politik am 16. November grünes Licht, könnte es frühestens am 5. Dezember weitergehen. Auch Nachholspiele bis Weihnachten oder sogar ein sogenannter Boxing Day wurden diskutiert. „Warum soll es nicht wie in England möglich sein, auch bei uns um den Jahreswechsel Fußball zu spielen?“, sagt beispielsweise Lutz Siebrecht, der Sportliche Leiter der Stuttgarter Kickers und erhält Unterstützung von Gianni Coveli, dem Trainer des 1. Göppinger SV: „Man muss für alles offen sein und – wenn es möglich ist – auch im Januar möglichst schnell wieder mit Punktspielen beginnen.“

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Die zweite Variante wird interessant, wenn sich die Pandemie nicht entschärft und die Politik die einschränkenden Maßnahmen verlängert. In diesem Fall könnte nur die Hinserie zu Ende gespielt werden, und danach würde es in einer Auf- und Abstiegsrunde weitergehen. Entsprechende Spielpläne will der Verband den Clubs demnächst zur Kenntnis weiterleiten.

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