Ein Besuch mit Kindern auf dem Frühlingsfest will gut geplant sein. Wir haben ein paar Tipps wie Geldbeutel sowie Nerven von Groß und Klein geschont werden.
Als Familie auf dem Stuttgarter Frühlingsfest unterwegs sein? Für manche ein Highlight, für andere die reinste Horror-Vorstellung. Wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie der Besuch – hoffentlich – Geldbeutel und Nerven schont.
Familientag auf dem Cannstatter Wasen
Mittwoch ist Familientag auf dem Frühlingsfest. In diesem Jahr ist das am 22. April, 29. April und am 6. Mai. Was heißt Familientag? An diesem Tag gibt es reduzierte Preise bei allen Attraktionen. Die einzelnen Fahrgeschäfte und Buden machen Aushänge, die über die Vergünstigungen informieren. Noch mehr Vergünstigungen gibt es beim Parken auf dem Wasen-Parkplatz P10. Für Entertainment zwischendurch sorgt das kostenlose Familienprogramm am Info-Pavillon bei der Cannstatter Kanne. Unter anderem werden Stelzenläufer-Clowns Luftballon-Figuren formen, wer mag bekommt Glitzer-Tattoos oder darf am Glücksrad drehen.
Fotos mit dem Maskottchen
Maskottchen entwickeln häufig eine magische Anziehungskraft bei Kindern. Auch auf dem Frühlingfest haben die Kleinen die Gelegenheit sich mit dem offiziellen Maskottchen fotografieren zu lassen. Der Wasen-Hasi ist nachmittags an den Familientagen auf dem Cannstatter Wasen unterwegs – aber nur, wenn es nicht regnet.
Am letzten Familientag, am 6. Mai, von 14 bis 16 Uhr, findet sogar ein großes Maskottchen-Treffen statt. Neben dem Wasen-Hasi und seiner Freundin Hasi werden das viele beliebte laufende Plüschtiere aus Stuttgart und der Region sein. Im vergangenen Jahr waren etwa das VfB-Fritzle und „Äffle und Pferdle“ am Start.
Attraktionen für die ganz Kleinen
Auch für Kleinkinder bietet das Frühlingsfest einige Attraktionen, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Da wäre etwa die Kinder-Eisenbahn oder das beliebte Etagen-Karussell. Am besten wirft man vor dem Wasen-Besuch einen Blick auf den interaktiven Wasen-Plan. Darauf sind alle Fahrgeschäfte, inklusive der Kinder-Fahrgeschäfte zu sehen.
Auf dem Plan finden sich auch die Laufgeschäfte, also all jene Attraktionen, die sich nicht drehen oder bewegen. Mit dem „Spaßstadl“ ist in diesem Jahr ein neues Laufgeschäft für Familien dabei. Auf drei Etagen können sich die Kinder auf Wackelbrücke, Wasserparcours und Rutsche austoben.
Ein großes Vergnügen ist in jedem Jahr auch die Ballonwettfahrt. Am Samstag, 18. April gegen 17 Uhr starten die ersten Ballons vom „Sattelplatz“ am Cannstatter Wasen aus – dem Start der bunten Riesen-Ballons zuzuschauen ist immer wieder ein Highlight für Kinder.
Geld sparen auf dem Cannstatter Wasen
Ein Wasen-Besuch kann ganz schön ins Geld gehen. Und nicht jede Familie hat Zeit mittwochs zum Familientag mit seinen Vergünstigungen nach Bad Cannstatt zu fahren. Manche Familien setzen deshalb darauf, vor jedem Besuch ein Limit mit dem Nachwuchs auszumachen. Entweder bekommen die Kinder einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung gestellt, den sie je nach Wunsch für Fahrten und Süßkram ausgeben dürfe. Andere machen mit ihren Kindern aus, wie viele Attraktionen ausgetestet werden dürfen und an wie vielen Ständen genascht werden darf. So wissen vorher alle, was sie erwartet und das Frustpotential ist zumindest etwas gemindert.
Ebenfalls sparen lässt es sich, wenn man die Verpflegung von Zuhause mitbringt. Wer aber Zwischendurch doch ein kleines Päuschen braucht und gerne in den mittags noch recht entspannten Festzelten einkehren möchte, findet in den meisten Zelten Gerichte für Kinder oder sogar Menüs an. Für die Erwachsenen gibt es Mittagsangebote. Bei Göckelesmaier gibt es etwa ein täglich wechselndes Mittagsgericht für 11,90 Euro. Für die Kleinen wird das „Küken-Menü“ angeboten mit Chicken-Nuggets, Pommes, Capri-Sun und einem Überraschungs-Ei zum Nachtisch. Das Ganze kostet 9,50 Euro. Der Wasenwirt serviert den kleinen Gästen Spätzle mit Soß’ für 5,90 Euro.
Organisatorisches rund um den Wasen-Besuch
Sollte mal ein Kind aus den Augen geraten, wird auf dem Frühlingsfest eine Kindersammelstelle vom DRK eingerichtet. Dort können Kinder, die ihre Eltern verloren haben abgegeben werden und werden so lange betreut, bis sie wieder abgeholt werden.
Wenn die, zumindest für die Eltern, etwas weniger dramatische Situation eintritt, dass das Lieblings-Kuscheltier verloren geht, ist das Wasen-Fundbüro eine gute Anlaufstelle. Das hat täglich bis dreißig Minuten nach Veranstaltungsende geöffnet.
Wer mit Wickel-Kindern unterwegs ist, kann die Windeln in der DRK-Station und in der Toilettenanlage im Bereich des Krämermarktes Windeln wechseln.