Nach Frühling sieht es auf dem Cannstatter Wasen noch nicht aus. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg

Die Vorfreude auf das Stuttgarter Frühlingsfest muss erst noch auftauen. Bei Minusgraden starteten die Festwirte auf dem Festgelände mit den ersten Aufbauarbeiten.

Stuttgart - Auf dem Cannstatter Wasen war es kaum zu übersehen: Trotz Eis und Schnee haben die Aufbauarbeiten für die 80. Ausgabe des Stuttgarter Frühlingsfests begonnen. Minus acht Grad zeigte das Thermometer am Mittwochmorgen, was die Arbeiter nicht davon abhielt die ersten Stahlgerippe der Festzelte aufzustellen. Gegen Ende der Woche soll das stählerne Gerüst des Zeltes von Festwirt Hans-Peter Grandl komplett stehen. Neben dem größten Bierzelt bauen auch der Wasenwirt und das Almhüttendorf bereits auf. Nach und nach kommen dann traditionell die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Imbissen dazu. „Für viele Schausteller ist das Frühlingsfest der Auftakt in die Saison“, sagte Christian Eisenhardt vom Veranstalter in.Stuttgart. Im Vergleich zum im September stattfindenden Volksfest würde der Aufbau deswegen eher ruhig verlaufen.

Warten auf die Frühlingsstimmung

Vielleicht sorgt die steigende Vorfreude bei den Wasen-Fans für wärmende Gedanken. Bei den derzeitigen Bedingungen ist wohl kaum an Trachtenhose und Dirndl zu denken. Am 21. April startet der kleine Bruder des Cannstatter Volksfests und wird wieder zum Anziehungspunkt für abertausende Besucher aus der Region sowie dem In- und Ausland. Eisenhardt sieht die derzeitige Kälte locker: „Dann stehen die Chancen auf schönes Wetter in ein paar Wochen gut.“

Das Fest dauert in diesem Jahr bis zum 13. Mai – bis dahin wird es hoffentlich auch wieder wärmer sein.

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