Bei der Partnerschaft des Stuttgater Balletts und dem Sportwagenbauer Porsche treffen zwei weltbekannte Marken aufeinander. Porsche wird die Zusammenarbeit auch bis Mitte 2017 fortsetzen. Foto: Stuttgarter Ballett

Gute Nachrichten für das Staatstheater Stuttgart: Der Sportwagenbauer Porsche setzt die 2012 begründete Partnerschaft mit dem Stuttgarter Ballett bis Mitte 2017 fort. Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, hat die Vertragsverlängerung am Samstag im Opernhaus verkündet.

Stuttgart - Gute Nachrichten für das Staatstheater Stuttgart: Der Sportwagenbauer Porsche setzt die 2012 begründete Partnerschaft mit dem Stuttgarter Ballett bis Mitte 2017 fort. Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, hat die Vertragsverlängerung am Samstag im Stuttgarter Opernhaus verkündet. „Die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett ist für uns ein Leuchtturmprojekt“, sagte Müller. Und Bernhard Maier, Vorstand Vertrieb und Marketing der Porsche AG, ergänzte: „Diese Partnerschaft ist für uns deshalb so besonders, weil hier zwei weltweit attraktive Marken zusammen kommen, die viele gemeinsame Werte haben: Ästhetik, Eleganz, Dynamik und Präzision.“

Der „hoch erfreute“ Ballettintendant Reid Anderson nannte als einen zentralen Gewinn aus der Partnerschaft den von Porsche ermöglichte transportable Schwingboden. Der Schwingboden ermöglicht der Kompanie das Gastieren auf jeder beliebigen Bühne, auch wenn diese nicht in erster Linie für Tanz geeignet ist. Der oft übliche Betongrund üblicher ­Bühnen und Hallen birgt für die Tänzer hohe Risiken. Auch die Jugendprojekte „Move it! Krabat“ und „Move it! Strawinsky“ waren Ergebnisse der Partnerschaft, ebenso das Public Viewing-Großereignis Ballett im Park zu Demis Volpis „Krabat“ im Juli 2013.

Die Porsche AG ist dem Stuttgarter ­Ballett jedoch noch weit über die nun ­verlängerte Partnerschaft hinaus verbunden. Erst die Sportwagenbauer-Spende von zehn Millionen Euro macht den ­Ausgleich bisher fehlender Gelder und ­damit die Realisierung des seit mehr als 20 Jahren herbeigesehnten Neubaus der John-Cranko-Schule des Stuttgarter ­Balletts möglich. Dringen benötigt wird der Neubau auch für die Kompanie des Stuttgarter Balletts, soll er doch die ­künftige Probebühne des Stuttgarter ­Balletts bieten. (StN)

www.stuttgarter-ballett.de

Wissen, was wichtig ist – abonnieren Sie hier den StN-Newsletter

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: