Auch über die künftigen Öffnungszeiten im Heslacher Bad wird kontrovers diskutiert. Foto: Lg/Willikonsky

Nach zahlreichen Protesten wird der Bäderauschuss erst im Juli statt im März über Änderungen der Öffnungszeiten der Stuttgarter Hallenbäder befinden

Stuttgart - Die vor wenigen Wochen bekannt gewordenen Pläne der Bäderbetriebe, die öffentlichen Badezeiten in den acht Stuttgarter Hallenbädern um 132 Stunden pro Woche zu reduzieren und die Zeit Schulen und Vereinen zuzuschlagen, ist auf höchst kontroverse Reaktionen gestoßen. Die Arbeitsgemeinschaft Schwimmsport betreibender Vereine Stuttgarts (AGS) mit ihren 20 000 Mitgliedern unterstützt die Pläne, aus den betroffenen Stadtteilen kam über die Bezirksbeiräte heftiger Widerspruch.

In diesem Jahr wird sich wohl nichts mehr ändern

Die Gemeinderatsfraktionen von CDU und Grünen fordern mit Anträgen ein Nachjustieren. Vor allem die komplette Schließung für die Öffentlichkeit in Plieningen wird kritisch gesehen. Außerdem fürchten Eltern um den privaten Schwimmunterricht für ihre Kinder, wenn die Bäder künftig geschlossen wären.

Eigentlich hätte der Bäderausschuss Ende März über das Konzept befinden sollen, dieser Termin wurde aber jetzt auf den 4. Juli verschoben. Als Folge davon wird das neue Konzept, wie immer es dann auch aussieht, „wohl nicht schon nach den Sommerferien umgesetzt werden können“, wie der Sprecher der Bäderbetriebe, Jens Böhm, sagt.

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